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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auch der weibliche Blick ist gewollt
Zwischenüberschrift:
Neuer Verkehrsentwicklungsplan heißt "Masterplan Mobilität" – Arbeiten laufen schon
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das wichtigste Ziel ist klar formuliert: Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden soll halbiert werden. Beim neuen Verkehrsentwicklungsplan für die Stadt Osnabrück rücken die Interessen von Behinderten, Frauen, Kindern und alten Menschen stärker in den Blick. Die Arbeiten für den " Masterplan Mobilität" laufen schon.
Mit dem neuen Leitbild für den Verkehr peilt Prof. Wolfgang Haller einen Zeitraum bis 2020 oder sogar 2025 an, wie er vor dem Stadtentwicklungsausschuss darlegte. Hallers Büro SHP-Ingenieure aus Hannover hat von der Stadt den Auftrag bekommen, das Konzept zu entwickeln nicht am grünen Tisch, sondern in einem Beteiligungsverfahren mit Verbänden, Initiativen und interessierten Bürgern. Im Internet soll fortlaufend über den Sachstand informiert werden.
Das Ingenieursteam aus Hannover arbeitet mit dem Büro RP Schalltechnik des Osnabrückers Ralf Pröpper zusammen. Diese Kooperation macht schon deutlich, dass auch die Lärmreduzierung zu den erklärten Zielen des " Masterplans Mobilität" gehört.
Haller unterstrich, dass der motorisierte Verkehr im Gegensatz zu früheren Verkehrskonzepten nicht an erster Stelle stehe. Der " Masterplan Mobilität" werde verzahnt mit dem Nahverkehrsplan, dem Lärmminderungsplan und dem Luftreinhalteplan.
Anders als in der Vergangenheit werde versucht, von Anfang an nicht allein die männliche Sicht der Dinge zum Maßstab zu machen, sondern auch den weiblichen Blickwinkel einzubeziehen.
Haller will mit dem Verkehrskonzept nicht fertige Lösungen anbieten, sondern Leitbilder entwickeln für alles, was sich auf Rädern oder zu Fuß bewegt. Oder sich eben nicht bewegt wie parkende Autos.
Für den Masterplan brauchen die Spezialisten aktuelle Zahlen, die bei Verkehrserhebungen gewonnen werden müssen.
An mehreren Tagen werden etwa 250 Schüler und Studenten an ausgewählten Stellen in der Stadt Fahrzeuge, Radler und Fußgänger zählen, teilweise über 24 Stunden.
Im Februar 2009 soll das neue Leitbild für die Verkehrsplanung vorliegen, wenn es beim aktuellen Fahrplan bleibt.
Autor:
rll


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