User Online: 1 | Timeout: 14:51Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Schulbus ohne Räder
Zwischenüberschrift:
Bei jedem Wetter und an jedem Tag: Antonius-Schule geleitet Erstklässler sicher zu Fuß zur Schule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
iza OSNABRÜCK. Die Erst-klflssler in Voxtrup kommen mit einem Schulbus zur Antonius-Schule. An sich nichts Ungewöhnliches. Aber das Gefährt hat keine Rlder. Im " Walking-Bus". einer aus England stammenden Idee, sammeln sich die Kinder an Haltestellen und treten zu Fuß den Schulweg an. Dabei werden sie von Erwachsenen begleitet.

Pünktlich zur ersten Stunde traf dieser besondere Bus an der Schule ein. Zehn Kinder, ein paar Erwachsene und Schulleiterin Gabriele Dörenkämper hatten zum ersten Mal die Strecke zurückgelegt, auf der die Erstklässler fortan morgens und abends sicher zu ihrem Bestimmungsort kommen. Eltern und Kinder trugen reflektierende Jacken und Schärpen, so dass der Tross schon von weitem zu erkennen war.

" Unser Bus fährt bei jedem Wetter", sagte Christoph Kellersmann, der mit Hans-Dieter Gawrych die Idee des Walking-Busses vorangetrieben hat. Auf einer Elternversammlung hatten sie die Vorteile deutlich gemacht: körperliche Aktivität, Sicherheit auf dem Schulweg, Verkehrserziehung, Sozialverhalten, bürgerschaftliches Engagement der erwachsenen Begleiter und ein schonender Umgang mit der Umwelt.

Als Mediziner ist es Kellersmann wichtig, frühzeitig Akzente gegen Übergewicht bei Kindern zu setzen. " Zehn bis 20 Prozent der Kinder wiegen zu viel, rund acht Prozent haben starkes Übergewicht14, sagte er. Der Walking-Bus diene der Prävention.

Sein System funktioniert wie folgt: Die am weitesten entfernt wohnenden Kinder treffen sich mit mindestens zwei Erwachsenen an einem verabredeten Punkt. Von dort aus bewegen sie sich in Richtung Schule. Unterwegs warten weitere " Mitfahrer" an speziell festgelegten Haltestellen. Alle tragen reflektierende Kleidungsstücke, die von den Partnern, der Verkehrswacht Osnabrück und der IKK-Krankenkasse bereitgestellt worden sind. Außerdem hat der Bus Haltekellen mit an Bord, die beim Überqueren von Straßen zum Einsatz kommen. Die Initiatoren wünschen sich, dass der in England flächendeckend eingesetzte " Walking-Bus" auch in Osnabrück ein festes Liniennetz findet. " Es wäre schön, wenn auch weitere Schulen in der Stadt dem Beispiel folgen würden", sagte Kellersmann.

Gemeinsam, sicher und zu Fuß zur Schule und zurück: Erstklässler auf ihrem Weg in die Antonius-Schule mit den Walking-Bus-Begleitern Uwe und Bärbel Lukas-Nülle. Foto: Michael Hehmann
Autor:
iza


Anfang der Liste Ende der Liste