User Online: 1 | Timeout: 06:03Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lernen im natürlichen Klassenzimmer
Zwischenüberschrift:
Wassersportverein Osnabrück ist erster "Bachpate" der Hase
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ab wann hat die Hase Fieber? Welche Tiere wohnen am Flussufer? Diesen und ähnlichen Fragen gehen ab sofort die " Bachpaten" nach. In Kooperation mit dem Fachbereich Umwelt der Stadt Osnabrück und dem Wassersportverein Osnabrück wollen zehn Schulen sich verstärkt um Düte, Nette und Hase kümmern.
" Die Idee der Bachpatenschaften ist, Kinder in ein natürliches Klassenzimmer zu holen", sagt Wiltrud Betzler-Schellin von der Koordinierungsstelle des Schulnetzwerkes der Stadt. Unterstützt durch das rollende Umweltlabor " Grashüpfer" des Umweltbildungszentrums " Am Schölerberg", sollen Schulklassen einen bestimmten Flussabschnitt über längere Zeit beobachten: " Sie untersuchen Bachflohkrebse unter dem Mikroskop oder entnehmen Wasserproben", sagt Andrea Hein.
Die Proben werden chemisch, physikalisch und biologisch untersucht: " Im Internet können die Kinder die Ergebnisse untereinander vergleichen", erklärt Hein.
Der Wassersportverein Osnabrück (WSV) ist als erster Pate mit im Boot: " Wir sind ja eh ständig am Wasser", erklärt Kajak-Paddler Andreas Leitmann. " Ich habe schon mal einen Staubsauer aus der Weser gezogen", berichtet der 15-Jährige. Gemeinsam mit den jugendlichen Vereinsmitgliedern ist er jetzt für die Beobachtung des Haseabschnitts vom Klärwerk bis zur Bürgerbrücke in Lotte zuständig.
Das Projekt soll nicht nur Fachwissen schulen, sondern auch für den Umweltschutz sensibilisieren: " Den Kindern fällt es auf, wenn zu viel Müll im Bach ist", sagt Wiltrud Betzler-Schellin. Sie wünscht sich, dass noch mehr Schulen " Bachpatenschaften" übernehmen. Interessierte Lehrer können sich zu einer Fortbildung am 13. November anmelden unter: lebendige-hase@ umweltbildung-os.de.
Fieber hat die Hase übrigens nicht: " Das Wasser ist 14 Grad warm", sagt Mathias Thöle vom WSV und deutet auf das elektronische Messgerät. " Wenn es jetzt richtig heiß wäre, könnte ich noch schwimmen gehen", meint der 13-Jährige.

Bildunterschrift: Wasserflöhe begucken oder lieber mit dem Kajak die Eskimorolle üben? " Bachpaten" können an der Hase viel erleben.

Foto: Elvira Parton
Autor:
mtl


Anfang der Liste Ende der Liste