User Online: 1 | Timeout: 21:51Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Reisighaufen als Kleintierhotel im Garten
Zwischenüberschrift:
NABU: Auf Laubsauger verzichten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Jetzt ist wieder Aufräumzeit im Garten. Pflanzenreste müssen von den Beeten geräumt, Bäume und Sträucher geschnitten und Laub zusammengerecht werden. Der NABU rät, das reichlich vorhandene Material zur Belebung des Gartens durch einen Laub- oder Rei-sighaufen zu nutzen. Die Verwendung von Laubsaugern lehnt der NABU ab.
" Der Reisighaufen ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines lebendigen Gartens", sagt Andreas Peters, 1. Vorsitzender des NABU Osnabrück. " Bald beginnt zum Beispiel für Igel die Suche nach einem Platz für den Winterschlaf." Ein Reisighaufen biete ideale Bedingungen für die vielen Kleinlebewesen, die sich zum Schutz vor der kalten Jahreszeit dorthin zurückziehen.
Am eindrucksvollsten präsentiert sich der Reisighaufen aber im Frühjahr. Dann machen Zaunkönig und Rotkehlchen, Erdkröte, Spitzmaus und ein Millionenheer an Insekten und Spinnen den Haufen zu einem richtigen Kleintierhotel. " Das ist nicht nur ein spannendes Beobachtungsfeld für alle Naturfreunde, sondern auch eine Stütze für jeden Gärtner. Viele dieser Tiere sind nämlich nützliche Helfer beim biologischen Pflanzenschutz", erklärt Peters.
Der NABU sieht den Rei-sig- oder Laubhaufen als Teil einer Strategie, die den Garten in einen vielfältigen Lebensraum verwandelt. Zusammen mit einem kleinen Gartenteich, heimischen Sträuchern und Bäumen, einer Blumenwiese und einer Trockenmauer könne man sich recht schnell ein Stück Natur vor die eigene Haustür holen.
Nach Ansicht des NABU sollte beim Laubkehren nicht nur aus Lärmschutzgründen auf einen motorbetriebenen Laubsauger verzichtet werden. Die Geräte häckselten regelrecht alle Kleintiere, die im Laub natürlicherweise für dessen Abbau sorgen. Laub solle vielmehr mit einem herkömmlichen Besen oder Rechen gekehrt werden. Das schone die Umwelt, betont der NABU-Chef.
Weitere Informationen zum naturnahen Garten bietet die NABU-Broschüre " Naturschutz ums Haus", die gegen Einsendung von 5 Euro in Briefmarken an den NABU Osnabrück, Am Schölerberg 8, 49082 Osnabrück, erhältlich ist.


Anfang der Liste Ende der Liste