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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Protest gegen neuen Bahn-Fahrplan
Zwischenüberschrift:
Nur noch vier Minuten zum Umsteigen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin OSNABRÜCK. Der ab Dezember geltende Fahrplan der Deutschen Bahn bringt Nachteile für Reisende, die in Osnabrück in die Nordwest-bahn (NWB) umsteigen wollen. Es regt sich Protest.

Nach dem neuen Fahrplan schrumpft die Zeit zum Umsteigen bei einigen Verbindungen auf unter fünf Minuten. Für Reisende, die nicht mehr spurten können oder viel Gepäck mit sich tragen, ist das zu wenig. Schlimmer noch: Wenn die Umsteigezeit unter sechs Minuten liegt, wird der Anschlusszug in den Fahrplänen nicht mehr ausgewiesen, nicht am Bahnsteig angesagt und auch nicht betrieblich sichergestellt.

Betroffen sind die Züge der Nordwestbahn aus Vechta, die stündlich zur Minute 32 oder 33 ankommen. Für Züge Richtung Ruhrgebiet bleiben fünf bzw. vier Minuten zum Umsteigen. Ebenfalls nur vier Minuten liegen zwischen der Ankunft von Zügen aus Berlin/ Hannover und der Weiterfahrt per Nordwestbahn Richtung Oldenburg.

Die Verhandlungen der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und der Nordwestbahn mit der Bahn AG sind bislang erfolglos geblieben. Die Bahn AG hat vorgeschlagen, dass die Nordwestbahn ihren Fahrplan anpasse und zum Beispiel auf einen Halt an einzelnen Bahnhöfen verachte. Die Planos (Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück) hat die politischen Vertreter auf Bundes- und Landesebene aufgefordert, sich für den Erhalt der Verbindungen einzusetzen.

Als Erste hatte die Landtagsabgeordnete Alice Graschtat (SPD) auf die verkürzten Umsteigezeiten aufmerksam gemacht und Nachbesserungen gefordert. Am Dienstag richtete der Stadtrat einen Appell an die Bahn, die Änderungen zurück zu nehmen.

Der Osnabrücker FDP-Vorsitzende Wolfgang Vogt wirft der Bahn vor, " die Herrschaft über das Schienennetz zu missbrauchen, unliebsame weil erfolgreiche Wettbewerber aus dem Markt zu drängen, indem man sie einfach von den wichtigen Anschlüssen abhängt". Unterstützt wird Vogt vom FDP-Bundestagsabgeordneten Patrick Doring, Mitglied des Verkehrsausschusses, der die Bahn aufgefordert hat, die Hintergründe aufzuklären.
Autor:
hin


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