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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Emaille auf Kundenfang
Zwischenüberschrift:
Die Geschichte des Wohn- und Geschäftshauses am Kamp 62
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. 1911 nahm Rudolf Lichtenberg das Wohn-und Geschäftshaus am Kamp 62 auf. Wenig später wurde das Gebäude an der Ecke zur Kleinen Hamkenstraße abgerissen. Dies geschah im Auftrag des Besit-rers Wilhelm Bauer, der hier anschließend einen großen Neubau errichten ließ.

Die historische Aufnahme der Straße zeigt den Wandel in der Innenstadt, die damals noch von Ackerbürgerhäusern geprägt war. Doch nach und nach wurden immer mehr Geschäftshäuser errichtet.

Am Kamp 62 betrieb Wilhelm Bauer ein kleines Kaufhaus. An der Fassade prangten zahlreiche Werbeschilder aus Emaille: Hinter der geöffneten Hingangstür konnten die Osnabrücker August Wessels Backpulver, Pfeiffer & Dillers Kaffee und Kathreiners Malzkaffee, erwerben. Für Letzteren wurde auch im Schaufenster sehr aufwendig geworben.

Das Ackerbürgerhaus, das auf der linken Bildhälfte unter dem großen Baum zu sehen ist, wurde erst im Jahr 1939 abgerissen.

Wesentlich schmaler als heute war die Kleine Hamkenstraße im Jahre 1911. Die Häuser, die hier standen, wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Die dadurch entstandene Lücke wurde erst vor drei Jahren mit der Kamp-Promenade geschlossen. Eine Zeit lang war auf dem freien Gelände ein Parkplatz eingerichtet.

In dem Haus, das heute an der Ecke von Kamp und Kleiner Hamkenstraße steht, befinden sich ein Café und ein Friseurgeschäft. Die Fläche an der Einmündung zur Kleinen Hamkenstraße soll in Kürze umgestaltet werden, denn die Pflasterung ist wackelig geworden. In dem Bereich vor dem Caf6 Lennox wird zeitgleich mehr Platz für die Außengastronomie geschaffen, zudem sollen mehr Parkplätze für Fahrräder entstehen.

Im Frühjahr 2008 will die Stadt den Busring vor der Kamp-Galerie (im Bildhintergrund) umgestalten. Die Galerie bietet Kiiuelhandels-und Büroflächen. Neue Mieter sind bereits eingezogen, doch offiziell wird das Gebäude im nächsten Monat eröffnet. Auf dem Grundstück stand einige Jahre eine eingeschossige Kaufhalle.

Bildunterschrift:
Das " Lennox" steht heute am Kamp 62. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
Marie-Luise Braun


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