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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Alternative zum Stadthafen?
Zwischenüberschrift:
Ausbaupläne in Bohmte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
äs OSNABRÜCK. Die Kapazitätsgrenzen im Osnabrücker Hafen könnten zur Entwicklungschance für den Standort Bohmte werden. " Hochinteressant und sehr positiv" bewertet denn auch Bohmtes Bürgermeister Klaus Goedejohann die aktuelle Diskussion um das Hafenvorranggebiet " Osnabrück / Bohmte".

Goedejohann betonte gestern, es zeige sich, dass die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen in Stirpe-Oelingen in entsprechender Größenordnung am Mittellandkanal eine richtige Weichenstellung war.

" Wir sind bereit und freuen uns auf eine solche Entwicklung, denn sie macht Sinn. Unsere Planungen haben stets eine Weiterentwicklung des Hafenbereiches mit den angrenzenden Flächen in Stirpe-Oelingen vorgesehen. Dies würde wirtschaftlich für den gesamten Altkreis Wittlage einen überaus wichtigen Entwicklungsschub bedeuten", so der Bohmter Bürgermeister.

In Osnabrück und auch im Wirtschaftsministerium in Hannover wird bekanntlich über Alternativen zum Osnabrücker Hafen nachgedacht (wir berichteten). Denn der Hafen in der Hasestadt stößt zunehmend an seine Grenzen.

Eine realistische Alternative liegt vor der Osnabrücker Haustür, am Mittellandkanal in der Gemeinde Bohmte. Hier im Wittlager Land stehen 47 Hektar Gewerbefläche bereit für einen Hafen und weitere Ansiedlungen.

Das Landesraumord-nungsprogramm in seiner neuesten Fassung zählt insgesamt 17 Standorte als landesbedeutsame Binnenhäfen auf. Ein Vorranggebiet heißt dabei " Osnabrück / Bohmte".

Hans-Jürgen Keil, Chef des weltweit agierenden Unternehmens Keil-Anlagenbau aus Hunteburg, bewertet eine Investition in den " Hafen" als eine " einmalige und zukunftweisende Chance für Unternehmen verschiedener Branchen". Gerade vor dem Hintergrund " der weiter steigenden Bedeutung von Wasserstraßen und nachwachsenden Rohstoffen kann eine solche Entwicklung in der Gemeinde Bohmte wesentliche Impulse für Wachstum und Innovationen geben". Auch der Ortsbürgcrmeister von Herringhausen-Stirpe-Oelingen, Heiner Niemann, sieht die Planspiele als eine gute Idee, denn angesichts wachsender Verkehrsbelastungen müsse es ein Ziel sein und bleiben, Gütertransporte von der Straße auf das Wasser zu verlagern: " Wenn das so kommt, wäre es gut und richtig. Die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen muss zentrales Anliegen sein."

Bilduntertitel:

Blick auf den Kanalhafen in Bohmte-Leckermühle. Angrenzend an diesen ausbaufähigen Bereich stehen rund 47 Hektar Gewerbeflächen zur Verfügung. Foto: Martin Nobbe
Autor:
äs


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