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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Kurz durchatmen - bis zur letzten Sperrung
Zwischenüberschrift:
Fahrbahnarbeiten an der Parkstraße fast abgeschlossen - Im kommenden Jahr folgt Hoffmeyerplatz
Artikel:
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Originaltext:
hmd OSNABRÜCK. Viele Verkehrsteilnehmer werden aufatmen: Die Arbeiten unter der Erde sind abgeschlossen, ab Ende September ist die Parkstraße wieder durchgehend befahrbar. Allerdings werden die Bauarbeiter noch nicht abrücken. Voraussichtlich bis Ende Mai des kommenden Jahres wird es dauern, bis die Seitenbereiche und zuletzt der Hoffmeyerplatz erneuert sind - mit einer abschließenden Sperrung.

Wie sieht der Zeitplan aus? Derzeit stellen die Stadtwerke die Fahrbahn an der Parkstraße zwischen Schnat-gang und Hoffmeyerplatz wieder her, hier fehlt noch die letzte Asphaltschicht. Bei einem Ortstermin Anfang kommender Woche wird festgelegt, wann der Verkehr wieder rollen kann, teilt Ann-Christin Gottschling von den Stadtwerken mit. In den vergangenen 18 Monaten hatten die Stadtwerke auf der gesamten Straßenlänge Kanäle als auch Versorgungsleitungen erneuert. Die Stadt wird dann ab Oktober die Seitenbereiche, also Parkstreifen, Gehwege und Baumscheiben, in Richtung Koksche Straße erneuern, so Jürgen Schmidt, Fachdienstlciter Straßenbau. Spielt die Witterung mit, sind diese Arbeiten Ende Februar abgeschlossen. Eine Vollsperrung wird es nicht geben, allerdings sind mit Behinderungen wie zeitweise einspuriger Verkehrsführung zu rechnen, kündigt Franz Sehürings, Fachbereichsleiter Städtebau, an.

Entwarnung können die Planer allerdings noch nicht geben: Ausgenommen von den bisherigen Arbeiten war der Hoffmeyerplatz, so dass der Verkehr über die Rehmstraße fließen konnte. Voraussichtlich zwischen März und Mai wird die Straße erneuert und damit der Platz vollständig gesperrt.

Für einen effektiveren Ablauf hatten ausschließlich die Stadtwerke die Fahrbahnarbeiten an der Parkstraße ausgeführt. Die Stadt beteiligte sich an der Finanzierung der Straßenbereiche, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, so Schürings. Laut Schmidt bleiben die Kosten für die Stadt einschließlich der Arbeiten in den Seitenbereichen im Rahmen der veranschlagten 900 000 Euro. Allerdings würden noch Beiträge von den Anwohnern erhoben. Die Stadtwerke hatten für ihren Bereich 940 000 Euro errechnet. Auch hier seien keine nennenswerten Abweichungen zu erwarten, sagt Gottschling.

Unklar ist, ob der Hoffmeyerplatz nach den Schäden durch den Orkan " Kyrill" - 40 Bäume mussten entfernt werden - umgestaltet wird. Am Donnerstag stellte die Verwaltung die Pläne im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vor, die einen streng symmetrischen Aufbau nach historischem Vorbild vorsehen. Allerdings: Die Arbeiten würden 240 000 Euro verschlingen. Die Politik forderte die Verwaltung auf, Einsparmöglichkeiten zu suchen. Während SPD und Grüne Zustimmung zu den Plänen signalisierten, meldete die CDU Beratungsbedarf an. Nicht enthalten in den Plänen ist die Entfernung des Bunkers. Derzeit wird geprüft, ob er noch von Fledermäusen als Quartier genutzt wird. Der Abriss würde 75 000 Euro kosten.

In den Herbstferien ist die Rehmstraße vom Schlosswall nicht einfahrbar. Wie Schmidt mitteilte, wird hier die Deckschicht der Fahrbahn erneuert.

Bilduntertitel:

Soll der Hoffmeyerplatz Platz nach historischem Vorbild wiederhergestellt werden, sind 240 000 Euro fällig. Foto: Jörn Martens
Autor:
hmd


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