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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Osnabrück im Umweltdialog mit Japan
Zwischenüberschrift:
Technologie-Kooperation geplant
Artikel:
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OSNABRÜCK. Es sind zwei hoch entwickelte Länder: Deutschland, führend in Basisinnovationen, und Japan, kreativ in der technischen Weiterentwicklung. Das hat nicht zuletzt die Geschichte des Hybridmotors gezeigt: Von Deutschen geboren, machten ihn Japaner zum weltweiten Vorbild. Nun wollen beide Länder gemeinsame Sache machen.

" Wenn sich Japaner und Deutsche zusammentun, können sich ihre Leistungen in der technologischen Entwicklung potenzieren", so das Credo der Organisatoren des ersten Deutsch-Japanischen Umweltdialogforums in der Bundesumweltstiftung (DBU). Osnabrück soll Dreh- und Angelpunkt einer Expertenrunde werden, die innovative Projekte zur nachhaltigen Energieversorgung ins Leben rufen will.

Das Osnabrücker Unternehmen Ecos Japan Consult hat gemeinsam mit der DBU erstmals 125 führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen. Seit gestern unterhalten sie sich über aktuelle Forschungsentwicklungen, Umweltprojekte und mögliche Kooperationen.

Ansatzpunkte bieten sich einige. Zum Beispiel in der Solartechnik: Warum Sonnenenergie nur für Wärmeerzeugung nutzen - wo doch die meiste Sonne ohnehin im warmen Sommer scheint? Prototypen zur alternativen Solarnutzung gibt es bereits. " Gemeinsam mit den Japanern könnten wir die Sonnenenergie künftig auch für Kälteanlagen verwenden", sagt Wilhelm F. Meemken, Geschäftsführer von Ecos. " Während die Japaner zurzeit führend sind in absorbierenden Kälteanlagen, haben wir die weltweit besten Kollektoren."

Gerade in der Umwelttechnik seien die Japaner auf dem Vormarsch. " Sie könnten uns sogar überholen - auch in Sachen Umweltbewusstsein." Umso erfreuter zeigten sich er und Dr. Ulrich Witte, Abteilungsleiter Umweltkommunikation der DBU, über die rege Teilnahme der Gäste aus Fernost. Immerhin reisten gestern fast 50 Prozent der Teilnehmer aus Japan an. Unter ihnen Vertreter von großen Unternehmen wie Sharp, Hitachi Power, Toyota, aus den Wirtschafts- und Umweltministerien sowie verschiedenen namhaften Forschungsinstituten.

" Das Umweltdialogforum soll eine Initialzündung geben und die Runde zu einer festen Einrichtung werden lassen", sagt Witte. Zukünftig sollen sich die Fachleute alle zwei Jahre abwechselnd in Osnabrück und Japan treffen. Yokohama, an der westlichen Seite der Bucht von Tokio gelegen, habe bereits Interesse als Ausrichter eines Treffens in zwei Jahren angekündigt.

Bilduntertitel:

Eine Initialzündung soll das Umweltdialogforum in Osnabrück sein. Das Foto zeigt Wilhelm Meemken (rechts) gestern im Gespräch mit japanischen Gästen. Foto: Eivira Parton
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