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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Wir tun das, was wir predigen"
Zwischenüberschrift:
Kirche setzt weiter auf Wasserkraft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa OSNABRÜCK. Die Domgemeinde hat das Wasserkraftwerk an der Pernickelmühle keinesfalls abgeschrieben. Dompfarrer Ulrich Reckwermert wandte sich gestern gegen den Eindruck, der in Politik und auch bei den Befürwortern des Wasserkraftwerks an der Hase entstanden war: " Der Kirchenvorstand hat sich am 3. März 2007 für eine Prüfung ausgesprochen, ob ein Wasserkraftwerk an der Pernickelmühle möglich ist."

Dies sei der Stadtverwaltung auch Anfang März schriftlich mitgeteilt worden, bisher gebe es allerdings keine Antwort. Die Gemeinde tue alles, was möglich ist, um regenerative Energien zu nutzen. Damit setzten sich die Verantwortlichen für die Bewahrung der Schöpfung aktiv ein. Beckwermert: " Wir tun das, was wir predigen." Als Beispiele nannte der Dompfarrer die Sonnenenergienutzung auf dem Gemeindehaus St. Barbara und die Erdwärmenutzung am Dom.

Das Problem beim Wasserkraftwerk an der Pernickelmühle: Es fehlten die nötigen Informationen, um den Investoren grünes Licht geben zu können. Der Gemeindeverbund nutzt das Mühlengebäude als Versammlungsraum. Falls die geplante Turbine im Kanal unter dem Mühlengebäude starke Vibrationen verursachte, wäre das für die Gemeinde problematisch.

Ob der Turbinenkanal aber von der Stadt freigelegt wird oder das Projekt beerdigt wird, entscheidet der Rat am Dienstag. Die Verwaltung hat allein für die Entschlammung des Kanals 18 000 Euro veranschlagt. Ein Betrag, bei dem die Ratspolitiker abwinken dürften. Die Kraftwerksinitiatoren meinen aber: Das geht auch deutlich billiger.

Fotountertitel

Sonnenenergie wird auf dem Dach des Barbara-Gemeindehauses nutzbar gemacht.

Foto: Egmont Seiler
Autor:
swa


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