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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Industriedenkmal in bester Lage
Zwischenüberschrift:
Der Hochbehälter auf dem Westerberg wird nicht mehr benötigt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
fhv OSNABRÜCK. Ein Relikt aus den Anfängen des " modernen Osnabrück" wurde jetzt außer Dienst gestellt: Die Stadtwerke haben den Wasserhochbehälter auf dem Westerberg abgeklemmt.

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war " fließend Wasser" noch längst keine Selbstverständlichkeit. Deshalb galt der erste Wasserhochbehälter, der am 1. Januar 1891 auf dem Westerberg in Betrieb ging, sogar als eine kleine Sensation in Osnabrück. 2000 Kubikmeter fassten die beiden Tonnengewölbe auf der Kuppe in gut 100 Meter Höhe: Allein durch den Höhenunterschied floss das Wasser dort in die Haushalte. zZulett wurde vom Westerberg aus nur noch die Wüste mit dem kühlen Nass getränkt, so berichtete Dipl. - Ing. Joachim Nolte, der mit dem Wassermeister Uwe Berelsmann bei den Stadtwerken für das Leitungsnetz zuständig ist: " Mittlerweile haben wir die beiden großen Hochbehälter auf dem Piesberg und dem Schinkelberg. Die fassen jeweils 10 000 Kubikmeter, das reicht für die Stadt vollkommen aus."

Hintergrund: Sowohl das historische Speicherbecken von 1891 wie auch eine 1972 gebaute Erweiterung mit 3500 Kubikmeter Fassungsvermögen waren zuletzt schadhaft geworden. Die Stadtwerke standen deshalb vor der Frage sanieren oder aufgeben - und entschlossen sich angesichts der Kostenfrage dafür, den Westerbcrg-Speicher endgültig vom Leitungsnetz zu nehmen.

Nunmehr fließt das Trinkwasser für Osnabrück aus den Wasserwerken Thiene und Wittefeld zum Fiesberg und zum Schinkelberg. Das Wasserwerk in Düstrup speist allein das Reservoir auf dem Schölerberg.

Was aber mit den beiden riesigen Wassertrögen auf dem Westerberg werden soll, ist noch ungewiss. " Konkrete Pläne gibt es nicht, sagt Joachim Nolte, " es gibt Absichtserklärungen, zum Beispiel vom Botanischen Garten."

Bilduntertitel:

Den Wasserstand im Hochbehälter Westerbergkontrolliert Wassermeister Uwe Berelsmann. Fotos: Gert Westdörp

Aus dem Jahr 1891 stammt der Bau auf dem Westerberg.
Autor:
fhv


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