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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Solarstrom als Altersvorsorge
Zwischenüberschrift:
Meyer & Meyer investiert in den Umweltschutz - Stromfressern auf der Spur
Artikel:
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Originaltext:
mlb OSNABRÜCK. Am Montag findet der 1. Osnabrücker Stromspartag statt, eine Initiative der Firma Röwer Sicherheits- und Gebäudetechnik, Stadtwerke Osnabrück AG und Neue OZ. Die Verbraucher bilden eine Zielgruppe der Veranstaltung. Aber Strom sparen heißt Geld sparen. Und deshalb ist die Wirtschaft mindestens ebenso heiß aufs Stromsparen wie die privaten Haushalte.

Wird Dr. Clemens Haskamp nach Stromsparmaßnahmen bei Meyer & Meyer gefragt, weiß der Kaufmännische Leiter des Unternehmens zunächst nicht, wo er anfangen soll. Dann entscheidet er sich für die erste Photovoltaik-Anlage, die seit 2001 Strom spendet. " Aber die war nur klein", sagt er. Inzwischen hat das Unternehmen eine weitere Anlage, die pro Jahr 30 000 Kilowattstunden produziert.

Es sei eine der größten Anlagen in Osnabrück, betont das Unternehmen. Der gewonnene Strom wird in das Netz der Stadtwerke eingespeist. Aber: " Er landet ja in Anteilen bei uns", sagt Haskamp. Das Besondere an der Anlage ist, dass sie durch Mitarbeiter mitfinanziert wurde. Sie konnten Anteile an ihr kaufen, Gewinne fließen an sie zurück. " Das wird in die betriebsinterne Altersvorsorge eingezahlt", erklärt Clemens Haskamp und betont, dass es noch in diesem Jahr eine weitere Photovoltaik-Anlage auf einem der Gebäude geben wird.

Meyer & Meyer ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das 1902 in Osnabrück gegründet wurde. Die Leistungen des Textillogistikers reichen von der Rohwaren- und Produktionslogistik über die Lagerung und Aufbereitung bis zur Distribution der Waren in den Einzelhandel.

Der Anreiz, in energiesparende Maßnahmen zu investieren, liegt für Haskamp klar auf der Hand. " Wegen der Wirtschaftlichkeit." Dass dabei auch noch die Umwelt geschont wird, ist für ihn ein schöner Effekt.

Strom gespart wird in dem Unternehmen an verschiedenen Stellen: durch Abschalten nicht benötigter Geräte, durch Bewegungsmelder, die das Licht steuern, oder durch das Ausrichten der Beleuchtung am Bedarf des jeweiligen Arbeitsplatzes. " Wir haben auch Reflektoren an Leuchtstoffröhren. Dadurch können wir jede dritte Röhre ausschalten", erklärt Burkhardt Beckmann, Leiter Einkauf und Gebäudeverwaltung bei Meyer & Meyer.

Die jüngsten Zahlen sprechen für sich. " Der Stromverbrauch konnte stark reduziert werden", freut sich Clemens Haskamp. So habe sich die Betriebsfläche seit 2001 von 50 419 Quadratmetern auf 146 117 Quadratmeter verdreifacht, der Stromverbrauch sei jedoch nur " gut verdoppelt" worden. In Zahlen: Lag der Stromverbrauch 2001 noch 46, 7 Kilowattstunden pro Quadratmeter, belief er sich im vergangenen Jahr auf 34, 9 Kilowattstunden.

Auf dem Gelände gibt es zudem sechs Mini-Blockheizkraftwerke zur Stromerzeugung. Allein dadurch hätte Meyer & Meyer den Ausstoß von 18, 2 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Hinzu kommen 25, 6 Tonnen durch den Einsatz von Solarenergie. Festgehalten werden diese und weitere Erfolge zum Umweltschutz im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht, den das Unternehmen zur Dokumentation und zur Motivation erstellt.

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Fotountertitel:

Elektrogeräte können Stromfresser sein - oder Sparwunder. Wie man die Spreu vom Weizen trennt, erklarte gestern Herbert Kreke von den Stadtwerken im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Bundesumweltstiftung. Anschließend führte Stefan Rummele vom ZUK die Besucher, die zu Beginn mit einer Wärmebildkamera abgelichtet worden waren, durch das moderne und energiesparende Tagungszentrum. Foto: Thomas Osterfeld

Die Sonne einfangen und Strom sparen: Angeregt durch Dr. Clemens Haskamp (links) und Burkhardt Beckmann. beteiligten sich die Mitarbeiter von Meyer & Meyer an dieser Photovoltaik-Anlage. Foto: Michael Hehmann
Autor:
mlb


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