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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Ab März gibts schon mal die Plakette
Zwischenüberschrift:
Kommunale Schritte gegen die Feinstaubbelastung verzögern sich
Artikel:
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Originaltext:
Ab März gibt s schon mal die Plakette

Kommunale Schritte gegen die Feinstaubbelastung verzögern sich

rll Nein, Osnabrück wird so schnell keine Umweltzone bekommen, andere deutsche Städte auch nicht. Aber die Plakette für Autos bestimmter Schadstoffklassen gibt es ab dem 1. März für 5.10 Euro bei der Stadt und anderen Ausgabestellen. Niemand rechnet mit großem Andrang.

Mit der Einrichtung einer Umweltzone kann eine Stadt Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge und Autos ohne geregelten Katalysator aussprechen. Der runde Aufkleber, je nach Abgaskategorie rot, gelb oder grün, gilt somit als Freifahrtschein für belastete Zonen.

Ob Osnabrück eine Umweltzone bekommt, ist noch offen. Die Stadt wartet auf Modellrechnungen aus dem Umweltministerium, ohne die keine Entscheidungen getroffen werden können. Inzwischen gilt es aber als unwahrscheinlich, dass deutsche Städte noch in diesem Jahr Umweltzonen ausweisen werden. Denn dem Bund ist bei der Kennzeichenverordnung ein gravierender Fehler unterlaufen. Nach der beschlossenen Verordnung hätten ältere Benziner mit geregeltem Kat ein Fahrverbot bekommen, obwohl sie gar nicht zur Feinstaubproblematik beitragen. Erst wenn dieser Fauxpas korrigiert ist, können die Kommunen handeln.

Die Plakette ist also ihrer Zeit voraus. Ab dem 1. März ist sie bei der Zulassungsstelle, im Bürgeramt, beim TÜV und der Dekra erhältlich, außerdem in allen Kfz-Werkstätten, die eine Hauptuntersuchung anbieten. Die Klassifizierung folgt im Wesentlichen den Schadstoffgruppen, die im Kfz-Schein angegeben sind: Für Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 oder besser gibt es die grüne Plakette, für Euro 3 die gelbe. Wer nur die Norm Euro 2 erfüllt, bekommt die rote Plakette, die nur noch vorübergehend freie Fahrt verspricht. Keine Plakette gibt es für Autos der Gruppe Euro 1 oder schlechter, die somit als Erste unter ein Fahrverbot fallen. Wer einen Partikelfilter nachrüstet, rückt in eine bessere Kategorie auf.

Informationen über die jeweilige Schadstoffklasse eines Autos finden sich auf den Internetseiten www.tuev-nord.de, www.dekra.de oder www.adac.de.

Freie Fahrt? Norbert Obermeyer mit den Umweltplaketten, die ab März erhältlich sind. Auf dem weißen Feld wird das Kennzeichen eingetragen.

Foto: Gerd Westdörp
Autor:
rll


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