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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Auf dem Limberg geht alles
Zwischenüberschrift:
Ideen für die Mercer/lmphal Barracks reichen von Gewerbe- bis Freizeitpark
Artikel:
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Unterschiedlicher könnten die Nutzungsmöglichkeiten für die Mercer/ lmphal Barracks kaum sein, wie die Verwaltung sie auf den beiden Stadtplänen unverbindlich skizziert hat: Wahrend die linke Variante eine Ferienhausbebauung projiziert. wird in der rechten Darstellung der Gewerbeansiedlung Vorrang gegeben.

Auf dem Limberg geht alles

Ideen für die Mercer/ lmphal Barracks reichen von Gewerbe- bis Freizeitpark

dk OSNABRÜCK. Erlaubt ist, was gefällt - getreu diesem Motto haben die Planer des Fachbereichs Städtebau mal den Zeichenstift geschwungen und auf dem Stadtplan Ideen zur Nutzung der Imphal Barracks auf dem Limberg in der Dodesheide skizziert.

Was dabei herausgekommen ist, hat zumindest die Besucher der ersten öffentlichen Informationsveranstaltung zum Thema Konversion beeindruckt. Thomas Rolf vom Fachbereich Städtebau stellte die Strukturüberlegungen, wie diese allerersten Gedankenspiele genannt werden, dem Publikum vor.

Der große Neuanfang

Zunächst einmal sind es zwei Alternativen, die den Planern einfielen und die das gesamte Spektrum der Möglichkeiten widerspiegeln, die das 70 Hektar große Areal zu bieten hat: Variante eins trägt den Namen " Osnabrück trifft Skandinavien" und legt den Schwerpunkt in den Bereich Freizeit. Ferienhäuser in skandinavischen Stil, eingebettet in die vorhandenen Waldstrukturen und ergänzt um Wellness-, Freizeit- und Sportangebote, könnten demnach auf dem Limberg entstehen. Gleichzeitig würden 90 Prozent des vorhandenen Bestandes an Gebäuden zurückgebaut und große Flächen wiederaufgeforstet. Diese Flächen könnten dann als Kompensation für das Wohngebiet Knollstraße dienen.

Das zweite Denkmodell betont stark die gewerbliche Nutzung. Vorstellbar wäre, die vorhandenen Strukturen im Norden und in der Mitte des Areals zu erhalten, während sie im Süden zurückgebaut würden, um hier wiederum Ausgleichsflächen für das Wohngebiet zu schaffen. Die " Gewerbe-Insel im Grünen", wie diese Lösung getauft wurde, entbehrt ebenfalls nicht eines gewissen Charmes. Denn, so das Gedankenspiel der Verwaltung, sollte es dereinst zum Lückenschluss der A 33 kommen, wäre der Limberg in einer verkehrstechnisch günstigen Position.

Wie viele andere Kasernen haben auch die Mercer/ Imphal Barracks das eine oder andere Leckerle zu bieten. So finden sich auf dem Limberg Sportanlagen, nach denen sich so mancher Osnabrücker Verein die Finger lecken würde. Ein Kunstrasenplatz (nicht unähnlich dem, der just in der Dodesheide am Schulzentrum Sebastopol gebaut wurde), ein normaler Sportplatz und als Sahnehäubchen eine fast funkelnagelneue Sporthalle mit geradezu olympischen Ausmaßen. Hinzu kommen Werkstätten, Hallen, Unterkünfte und das Ganze garniert mit viel Grün und Baumbestand, hauptsächlich Birke.

Mit Spannung darf also beobachtet werden, wie denn zum Beispiel eine moderne Sporthalle in die Nachnutzungskonzepte eingebunden werden kann und wer diesen schönen Ort der Leibesertüchtigung überhaupt erwerben kann oder möchte. Denn eines ist sicher: Verschenken wird die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das alles nicht.

Dass der Sport bei den britischen Truppen eine herausragende Stellung einnimmt, wird an der ausgezeichneten Ausstattung der Kaserne auf dem Limberg deutlich. Die beiden Fotos links zeigen die moderne Sporthalle, das rechte Bild den Kunstrasenplatz.

70 Hektar groß sind die Mercer/ lmphal Barracks in der Dodesheide. Da sind der Fantasie für potenzielle Nachnutzungen keineGrenzen gesetztFotos: stamOsnabrück
Autor:
dk


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