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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Erst staatlich, heute privat
Zwischenüberschrift:
Das Gebäude der Telekom entstand in einer Zeit grundlegender Veränderungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Gebäude mit einer eigenen Form: Das Telekom-Gebäude im Fledder wurde 1992 eröffnet.Als drei Jahre zuvor der Grundstein gelegt worden war. war das Gebäude noch als Fernmeldeamt der Deutschen Bundespost geplant. Foto: Michael Hehmann

Erst staatlich, heute privat

Das Gebäude der Telekom entstand in einer Zeit grundlegender Veränderungen

rei OSNABRÜCK. Die meisten Häuser haben vier Ecken. Nicht so das Gebäude der Telekom im Fledder: Das hat sechs Ecken.

Ob man es schön findet oder nicht - das Gebäude an der Ecke Hannoversche und Peiner Straße ist aus der Luft betrachtet wegen seiner auffälligen Form ein echter Hingucker. Sechs Ecken hat das Gebäude aber nur, wenn man es von außen betrachtet. Geht es nach den zwei Innenhöfen, sind es neun.

60 Millionen Mark (rund 30 Millionen Euro) hatte die Telekom seinerzeit in das Gebäude investiert. 800 Mitarbeiter von zuvor 18 Standorten zogen im Jahre 1992 dort ein. Mit dieser Bündelung wollte die Telekom effektiver und kundenorientierter arbeiten. Im September 1989 war der Grundstein für das Gebäude gelegt worden. Geplant worden war es damals noch als Fernmeldeamt. Eröffnet wurde es als Niederlassung der Telekom. Denn zwischen den beiden Daten liegen die Wende und die erste Postreform.

Diese war 1988 beschlossen und 1989 umgesetzt worden. Grund waren die technischen Fortschritte in der Telekommunikation und die wachsende Marktdynamik. Besonders die Öffnung des amerikanischen Fernmeldewesens setzte die Bundespost unter Druck. Ein Beispiel für die damalige. Entwicklung der Technik ist die Einführung von ISDN in Osnabrück zum Jahresende 1989.

Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung beschloss die Bundesregierung, dass die drei staatlich geführten Unternehmen der Post - Postdienst, Postbank und Telekom - teilweise privatisiert werden sollten. Denn für den Aufbau der neuen Post- und Telefondienste in Ostdeutschland waren große Investitionen notwendig. Das führte zur zweiten Postreform 1994. Zwei Jahre später folgte die dritte und letzte Postreform.

1995 wurde die Telekom privatisiert, 1996 ging das Unternehmen an die Börse. Die T-Aktie hat eine v volle Geschichte him Schauspieler Manfred Krug hatte sich vor kurzem dafür entschuldigt, Werbung für die Aktie gemacht zu haben.

Auch im Osnabrücker Telekom-Gebäude gab es Veränderungen. 1999 wurde der Eingangsbereich des Gebäudes komplett umgestaltet. Dies war ein weiteres Zeichen dafür, dass die Telekom sich von einer Bundesbehörde in ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen gewandelt hatte. Im August 2004 schloss die Telekom ihre Bezirksstelle an der Piesberger Straße in Eversburg. Die Mitarbeiter zogen in die Hannoversche Straße um.

Die 360 Büros umfassen übrigens 23556 Quadratmeter, 440 Autos können auf dem Parkplatz neben dem Gebäude abgestellt werden.
Autor:
rei


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