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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Busfahrpläne fürs neue Netz sind da
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke: Wir machen ein wirtschaftliches und gleichzeitig attraktives Angebot
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa OSNABRÜCK. Am ersten Schultag nach den Sommerferien, am 30. August, bekommt Osnabrück ein neues Busnetz. Die Neue Osnabrücker Zeitung stellt die wesentlichen Änderungen in den nächsten Tagen im Detail vor.

Einige Linien werden am Neumarkt anders als bisher verknüpft, einzelne Linien erhalten dadurch eine neue Bezeichnung. Die meisten Linienwege bleiben unverändert, zusätzlich werden Bereiche der Stadt neu erschlossen: So steuern die Busse künftig die Agentur für Arbeit sowie das Finanzamt an. Über eine Linie werden die Hochschulstandorte Westerberg und Schloss verbunden.

Die Stadtwerke weisen auf die Verbesserungen hin. Die zum Teil heftige Kritik, die dem Verkehrsbetrieb aus einigen Stadtteilen entgegenschlug, versuchten sie zu entkräften: Veränderte Stadtstrukturen, die sich wandelnde Nachfrage der Fahrgäste und gewachsene Ansprüche an die Wirtschaftlichkeit des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) machten die Änderungen des Netzes in der Stadt nötig. Martin Meyer, Leiter des Verkehrsangebotes bei den Stadtwerken: ,, Das Netz fahren wir in den Grundzügen seit nahezu zehn Jahren. Mit den Änderungen wollen wir den neuen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht werden."

Bei der Planung des neuen Netzes hatten die Stadtwerke insbesondere die Entwicklung der Wohngebiete in der Stadt im Blick. Durch den Abzug der Briten zeichne sich jetzt schon in einzelnen Bereichen eine geringere Nachfrage ab. Davon betroffen ist vor allem die Dodesheide. Demzufolge reduzieren die Stadtwerke in der Dodesheide das Verkehrsangebot auf ein immer noch großstädtisches Niveau eines 10-Minuten-Taktes auf der Linie 51/ 52/ 53 und eines 20-Minuten-' Taktes mit neuem Linienweg auf der Linie 31/ 32/ 33.

Gleichzeitig wollten die Stadtwerke wichtige Institutionen neu an das Busnetz anbinden. So erhalten jetzt die Agentur für Arbeit und das Finanzamt auf der Linie 51/ 52 jeweils eine eigene Haltestelle direkt vor der Tür. Mit der neuen Hochschullinie 21 über den Westerberg komme die Stadtwerke AG überdies stetig gewachsenen Bedürfnissen entgegen und ermögliche ein Angebot für Studierende und Mitarbeiter der Fachhochschule und Universität. Die Linie 21 stellt im neuen Netz direkte Verbindungen zwischen den Hochschulstandorten und dem Hauptbahnhof her, ebenso zwischen dem Kreishaus / Zoo und dem Hauptbahnhof.

Angesichts gekürzter Zuschüsse von Bund und Land für den ÖPNV kam es bei der Planung des Netzes darauf an, ein wirtschaftliches und gleichzeitig attraktives Angebot zu machen. ,, Unter Berücksichtigung aller Faktoren ist ein Netz entstanden, das zahlreiche Verbesserungen im Detail bietet und die Nachteile für Fahrgäste in Grenzen hält. Im Wesentlichen werden im neuen Netz Linien anders verknüpft, so dass sich in einigen Stadtteilen die Liniennummer ändert, aber nicht das Fahrtenangebot", unterstrich Meyer.

Das neue Fahrplanbuch ist jetzt erhältlich. Zudem sind alle Informationen unter www.stadtwerke-osnabrueck.de zu finden. Fragen beantworten die Mitarbeiter der Stadtwerke auch in der Mobilitätszentrale am Neumarkt, Tel. 05 41/ 34 47 24.

Bilduntertitel:

Die druckfrischen Fahrpläne brachten (v.l.) Martin Meyer. Andre Kranzke und Dr. Stephan Rolfes sowie Ludwig Ganseforth vom Fahrgastbeirat unter die Leute. Foto: Egmont Seiler
Autor:
swa


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