User Online: 1 | Timeout: 11:38Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die neuen Riesen vom Piesberg
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke wollen doppelt so große Windanlagen aufstellen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rll OSNABRÜCK. Doppelt so hoch, viermal so viel Leistung: Die Stadtwerke erwägen, die Windgeneratoren auf dem Piesberg durch erheblich gröBere Exemplare zu ersetzen. So könnte die Zahl der Anlagen auf drei reduziert und zuglelch ein Mehrfaches an Strom erwirtschaftet werden.

Jeweils 500 Kilowatt leisten die vier Rotoren auf dem Piesberg. Der letzte von ihnen wurde 2002 aufgebaut. Durch die technische Weiterentwicklung gelten inzwischen zwei Megawatt (also 2000 Kilowatt) als Stand der Technik. Hersteller wie Enercon, Vestas und GE produzieren solche Riesen mittlerweile in Serie.

Die neuen Boliden haben Rotordurchmesser von 70 Metern - die Enercon-Anlagen auf dem Piesberg begnügten sich noch mit 38 Metern. Und die Masthöhe hat sich mehr als verdoppelt - die 2-MW-Generation kommt auf 98 statt 48 Meter.

Stadtwerke-Pressesprecher Marco Hofmeyer bestätigtegestern gegenüber unserer Zeitung, dass es Pläne gibt, den Windpark auf Osnabrücks höchstem Plateau zu modernisieren. Allerdings könne er noch keine Einzelheiten nennen.

Die Umrüstung kostet zwar etliche Millionen, sie zahlt sich nach Einschätzung des Bundesverbandes Windenergie (BWE) aber aus.

Drei neue Windrotoren sollen die vier betagten Enercon-Anlagen auf dem Piesberg ersetzen.

Carlo Reker, der stellvertretende Geschaftsführer des BWE, schätzt, dass drei neue Windgeneratoren fast viermal so viel Strom produzieren werden wie die vier Anlagen bisher.

.. Repowering" nennen die Fachleute die Modernisierung älterer Windparks. So lasse sich die Zahl der Masten um ein Drittel oder mehr reduzieren. Das beeintrachtige die Landschaft deutlich weniger als eine Vielzahl kleiner Anlagen. Außerdem wirkten die neuen Riesen wesentlich ruhiger, weil sie sich langsamer drehten als ihre Vorgängermaschinen.

Fotomontage: Gert Westdörp

Autor:
rll


Anfang der Liste Ende der Liste