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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Gastwirte wollen mehr Tische im Freien
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Bebauungsplan fürs Heger-Tor-Viertel: Die Fläche der Kneipen ist beschränkt
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Laue Sommerabende im Biergarten sind genau das Richtige für Aurelia Petreikyte. Thor Druner, Bettina Kassen (v. I.). Die Wirte in der Altstadt wollen ihre Außengastronomien erweitern. Foto: Uwe Lewandowski

Gastwirte wollen mehr Tische im Freien

Bebauungsplan fürs Heger-Tor-Viertel: Die Fläche der Kneipen ist beschränkt

Im

Heger-Tor-Viertel muss sich etwas tun, damit es für Besucher attraktiver wird. Einige Gaatwirte und Geschäftsleute aus dem Viertel haben konkrete Vorschläge, was geschehen soll: Ihrer Ansicht nach muss der Bebauungsplan für die Fläche rund ums Heger Tor so geändert werden, dass mehr Außengastronomie möglich ist.

So argumentieren Sebastian Heukamp von der ,, Peitsche" und Andreas Haasler von der ,, Zwieber: Wenn die Wirte mehr Tische und Stühle draußen aufstellen dürfen und in den ersten Jahren dafür keine allzu hohen Gebühren dafür an die Stadt zahlen müssen, rechne es sich, mehr Gaststätten auch tagsüber zu öffnen. ,, Das wiederum wird mehr Besucher ins Viertel locken", sind sich die beiden Wirte sicher.

Zwar lohnt sich die Außenbewirtung nur im Sommer oder, mit Wärmepilzen, auch in nicht allzu kalten Wintermonaten. Dennoch: ,, Den Gästen, denen es im Sommer draußen gefallen hat, kommen im Winter auch in die Kneipen", sagt Sebastian Heukamp.

Mehr Gäste im Heger-Tor-Viertel wünschen sich auch die Geschäftsleute. ,, Es muss wieder ein Treffpunkt werden für die Menschen", sagt Karla Knoch, die vor Kurzem eine kleine Galerie an der Großen Gildewart eröffnet hat. Besucher gibt es im Heger-Tor-Viertel viele - aber sie laufen oft ohne Halt durch die Gassen in Richtung Innenstadt. Dagmar Illmer, Inhaberin des gleichnamigen Geschäfts fur Kunst und Design, ist sicher: Wenn die Menschen im Viertel draußen für eine Tasse Kaffee Platz nehmen können, nehmen sie sich auch mehr Zeit fürs Bummeln und einen Besuch in den Geschäften.

Normalerweise ist die Frage, wie viele Tische und Stuhle eine Gaststatte im Freien aufstellen darf, nicht in Bebauungsplänen geregelt. Das Heger-Tor-Viertel ist eine Ausnahme, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung erläutert: Weil das Viertel auch als Wohnort erhalten bleiben soll, ist die Fläche für Gastronomie auf 1100 Quadratmeter beschränkt. ,, Und dieser Anteil ist ausgereizt." Allerdings haben einige Gaststätten im Viertel schon jetzt Tische und Stühle im Freien stehen und dafür entsprechende Konzessionen. Vor einigen Wochen hatte der Ausschuss für Stadtentwicklung auf Antrag von CDU und FDP darüber diskutiert, den Bebauungsplan zu lockern. Aber der Antrag wurde erst einmal auf Eis gelegt, weil die Osnabrücker Marketing und Tourismus derzeit an einem Konzept arbeitet. Das will der Stadtrat abwarten.

,, Die Mühlen mahlen eben sehr langsam", klagen die Gastwirte. Sie hoffen darauf, dass möglichst schnell über Lockerungen im Bebauungsplan entschieden wird. Probleme mit den Anwohnern sehen sie nicht auf sich zukommen: " Bislang hat sich noch keiner bei uns beschwert."
Autor:
jb


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