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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein wahrer Zoo an der Hase
Zwischenüberschrift:
Mit der Greenpeace-Jugend Wasser untersucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das nasse Element stand gestern im Mittelpunkt bei den Kindern, die mit der Greenpeace-Jugend die Hase untersuchten. Dabei wurden sie nass, denn das Wasser kam plötzlich auch von oben.

Die Greenpeace-Jugend in Osnabrück führt selbstständig Aktionen durch, hält Vorträge und recherchiert vor Ort Themen. Nach den Ferien treffen sich die Mitglieder regelmäßig jeden Dienstag um 18.15 Uhr in der Lagerhalle. Im Internet ist die Greenpeace-Jugend unter www.greenpeace.de/ jugend zu finden.

Greenpeace ist eine internationale Umweltschutzorganisation, die sich für den Erhalt der Natur einsetzt. Natur gibt es auch mitten in Osnabrück, zum Beispiel die Hase. An dem Fluss leben viele Tiere, wie Anna Maria (11) und Julia (11) entdeckt haben. Die beiden Naturfreundinnen gehen aufs Carolinum und waren neugierig, wer an dem Fluss hinter ihrer Schule wohnt: Enten, Sumpfhühner, Fische und viele Insekten. ,, Fast wie ein Zoo - nur ohne Giraffen", kicherten sie.

Die Giraffen könnten ohne Probleme in der Hase stehen. Mit einem Lot, das die Kinder an ein Seil gebunden und in das Wasser bis zum Grund der Hase gleiten ließen, haben sie herausgefunden, dass der Fluss an der Hasebrücke hinter dem Carolinum nur 1, 30 Meter tief ist. Genauso groß wie Lars (9). In die Hase steigen möchte er aber nicht: Die ist zu dreckig."

Auch die Geschwindigkeit der Hase haben die Kinder gemessen. Einfach einen Korken ins Wasser werfen, Zeit messen und beide Werte durcheinander teilen. Ergebnis: Die Hase ist sieben Zentimeter pro Sekunde schnell. Das Tier Hase ist schneller. Warum heißt die Hase eigentlich Hase? ,, Weil Osnabrück Hasestadt genannt wird", behauptete Elias (7). Hier gibt es so viele Häschen", witzelte Jan (9). Die Antwort liegt weit zurück: Bis in das späte 19. Jahrhundert wurde noch häufig die alte Schreibweise ,, Haase" verwendet. Das Wort lasst sich von dem althochdeutschen ,, Ahaw (Wasser) ableiten, ähnlich wie bei den Flüssen Aa oder Ache.

Die Wassertiefe der Hase maßen gestern Kinder, die mit der Greenpeace-Jugend unterwegs waren. Ergebnis: 1.30 Meter an der Hasebrücke. Fotos: Thomas Osterfeld
Autor:
tw


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