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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Blicke durch die Decke ins Licht
Zwischenüberschrift:
Reno gestaltet Kaufhalle um
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von Jens Buchkrämer

OSNABRÜCK. Der Schuhfiliallst Reno macht Tempo: Schon im September soll sein neues Geschäft an der Großen Straße öffnen. Die ehemalige Kaufhalle an der großen Straße wird derzeit als eines der letzten Gebäude an der Großen Straße kernsaniert.

Wenn Christoph Dieckmann über die Bauarbeiten spricht, ist er nur schwer zu verstehen. Nicht, dass der Osnabrücker Architekt undeutlich redet. Aber um ihn herum wuseln rund 50 Handwerker, die hämmern, sägen, streichen, schleifen, schrauben, schweißen und schleppen. Die Geräuschkulisse ist enorm, zumal draußen im Minutentakt Material angeliefert wird. ,, Das Tempo, mit dem wir hier arbeiten, ist schon sportlich", sagt Dieckmann. Von den ersten Planungsgesprächen im Februar bis zur geplanten Fertigstellung im September werden gerade einmal sieben Monate vergangen sein.

Bei der Sanierung des Gebäudes, in das Reno sich jetzt eingemietet hat, müssen die Handwerker viel mehr machen, als nur ein paar Wände streichen oder einige Kabel neu verlegen. Zuletzt schnitten sie in die Decke zwischen dem Erdgeschoss und dem oberen Stockwerk einige kreisrunde Löcher. Durch diese Öffnungen werden demnächst Lichtsäulen ragen. Zudem geben sie für die Kunden den Blick frei ins Obergeschoss. Auch an den beiden Rolltreppen ist nun mehr luftiger Freiraum zwischen den beiden Etagen.

In diesen Tagen werden die Gerüste an den Außenwänden zur Großen Straße und zum Kamp hin abgebaut. Dann ist auch von außen zu sehen, dass die Fassade ebenfalls komplett neu gestaltet wird: Mit viel Glas macht sie das Gebäude offen und transparent. Umrahmt wird der Eingang von einem Lichtbogen.

,, Das ist ein außergewöhnlicher Entwurf, der ein Flaggschiff unter den Reno-Filialen schafft", sagt Architekt Dieckmann. Birgit Waldmann, bei Reno zuständig für Ladenplanung, spricht von einem ,, innovativen" Ladenkonzept, das in der neuen Osnabrücker Filiale umgesetzt wird. Dazu gehören auch ausgeklügelte Lichtkonzepte und der Einsatz von Medien wie Bildschirme und Radiolautsprecher. Die Verkaufsfläche ist rund 2000 Quadratmeter groß. Ein Teil davon ist für Ulrich Rath mit Uli' s Läufershop reserviert, der ins Obergeschoss einziehen wird. Zudem entstehen Tagungs- und Vortragsräume. Reno mit seinen 750 Filialen in 19 Ländern wird in Osnabrück Schulungen abhalten.

In der neuen Filiale an der Großen Straße werden künftig sechs Vollzeitmitarbeiter, drei Auszubildende und bis zu 15 Teilzeitkräfte und Aushilfen für Reno arbeiten. ,, Der größte Teil dieser Jobs wird neu geschaffen", sagt Birgit Waldmann. Die Reno-Filiale an der Hannoverschen Straße bleibt bestehen.

Das neu gestaltete Gebäude schafft auch einen Durchgang von der Großen Straße zum Kamp. Passanten, die von der Nikolaigarage zur Großen Straße und zurück gelangen wollen, können künftig durch die Reno-Filiale gehen. Eine Bodenmarkierung wird sie auf dem richtigen Weg durch das Geschäft lotsen.

Fotountertitel:

Das Gerüst am Eingang zur Großen Straße wird demnächst verschwinden und den Blick freigeben auf eine völlig neu gestaltete Fassade. Fotos: Uwe Lewandowski

Öffnungen in der Decke wie diese sollen die Filiale offen und transparent machen.
Autor:
Jens Buchkrämer


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