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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Letzter Aufruf der Buga-Freunde
Zwischenüberschrift:
Jetzt 10248 Unterschriften - Übergabe am 18. Juli
Artikel:
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Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Unterschriftensammlung für eine Bundesgartenschau in Osnabrück biegt auf die Zielgerade ein. Bis jetzt stehen 10248 Namen auf den Listen. Zwei Wochen wollen die Buga-Freunde noch sammeln.

Die magische Grenze von 12000 Unterschriften sei auf jeden Fall noch erreichbar, sagt Hans-Albrecht Dicke. Diese Zahl ist nach dem Gesetz nötig, um einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Allerdings: Selbst die Initiatoren des Bürgerbegehrens haben die Hoffnung aufgegeben, dass Osnabrück 2015 noch zum Zuge kommen könnte. Die Bundesgartenschau-Gesellschaft hat das Bewerbungsverfahren abgeschlossen. Einen Bürgerentschied über eine Buga-Bewerbung für 2015 würde es selbst dann nicht geben, wenn mehr als 12 000 Unterschriften aus der Stadt zusammenkämen.

Die Buga-Freunde richten ihren Blick stattdessen auf die Jahre 2017 und 2019. 2017 soll die Bundesgartenschau in der Bodensee-Region stattfinden, zwei Jahre später in Heilbronn. Wenn Karlsruhe die Bewerbung für 2015 gewänne, gäbe es drei Bundesgartenschauen hintereinander in Baden-Württemberg. Das, so meint Hans-Albrecht Dicke, würde die Landesregierung in Stuttgart wahrscheinlich nicht mitmachen. Dicke: " Das wäre die Chance für Osnabrück."

Insgesamt 15891 Unterschriften von Bürgern der Stadt und des Landkreises seien " ein mächtiges Zeichen", das die Politik nicht übersehen könne, meint Hans Georg Hüne. Die 5643 Unterschriften von Bewohnern des Landkreises sind für das Bürgerbegehren nicht gültig. " Ärgerlich" findet Elisabeth Michel, dass auf den Landkreis-Listen 468 Namen von Osnabrückern stehen.

Elisabeth Michel hat in den vergangenen Wochen die Listen geprüft und ungültige Namen (" Ein Harry Potter hat auch unterschrieben") ausgesondert. Eine " Heidenarbeit", wie sie sagt. Sie habe aber viel Zuspruch und Unterstützung gespürt und deshalb die Arbeit gerne gemacht.

Hans-Albrecht Dicke sagte, die Unterschriftensammlung habe die Idee der Bürger-Buga erst in die öffentliche Diskussion gebracht. Er habe an den Sammeltischen die Erfahrung gemacht, dass viele Bürger falsch oder schlecht über die Bundesgartenschau informiert seien. " Viele meinen, wenn die Buga kommt, ist kein Geld mehr für Schulrenovierungen oder Kinderbetreuung übrig", sagte Dicke. " Das ist natürlich Quatsch, und darüber mussten wir erst aufklären." Eigentlich hätte die Initiative noch bis zum 13. August Zeit zum Sammeln. " Wir wollen aber nicht in die Ferien damit gehen", sagte Dicke.

Geschadet haben der Initiative nach eigenen Angaben Rundfunkberichte, wonach die Buga für Osnabrück gestorben sei und das Bürgerbegehren ist Leere laufe. In den Wochen danach hätten einige Sammler ihre Listen weggeworfen, berichtete Hans Georg Hüne. " Vielleicht hätten wir die 12000 damit schon erreicht."

Bildunterschrift: Vor d«m Endspurt: Hans Albrecht Dicke, Hans Georg Hüne. Elisabeth Michel und Peter H. Konermann präsentieren die Listen mit den insgesamt 15 891 Unterschriften für die Buga 2015. Am 18. Juli sollen die Listen der Stadt übergeben werden.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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