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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Berningshöhe: Buslinie 61 soll bleiben
Zwischenüberschrift:
Bürger kritisieren Stadtwerke
Artikel:
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Originaltext:
Berningshöhe: Buslinie 61 soll bleiben

Bürger kritisieren Stadtwerke

OSNABRÜCK. Die Pläne der Stadtwerke Osnabrück zum Busverkehr in der Stadt stoßen weiterhin auf Kritik. Rund 80 Bewohner der Neustadt protestierten jetzt bei einer Zusammenkunft der Bürgerinitiative " Linie 61 Berningshöhe" dagegen, dass die Linie abgeschafft werden soll.

Die Bürger der Berningshöhe sehen Nachteile auf sich zukommen: Wer auf den Bus angewiesen ist, werde die Iburger Straße und die Johannisstraße künftig schwerer oder gar nicht erreichen, erklärten Heinz Stucke, Sprecher der Bürgerinitiative, und Günter Wehmeier vom Bürgerverein Neustadt. Auch Schüler hätten künftig einen unbequemeren Weg zur Schule.

Die Pläne der Stadtwerke sehen vor, dass die Linie 61 gestrichen wird. Stattdessen stehe den Bürgern der Berningshöhe die Linie 51 zur Verfügung, erklärte Harald Schulte von den Stadtwerken. Die Busse der Linie 51 sollen künftig auch das Arbeitsamt, das Finanzamt, die Johanniskirche und den Neumarkt anfahren. Schulte verwies darauf, dass die Fahrgäste im Winter gezählt worden seien. Diese Zahlen belegten aus Sicht der Stadtwerke, dass die Linie 61 nicht mehr kostendeckend zu betreiben sei. Die Bürger bezweifeln das: Im Frühjahr und im Herbst sei die Zahl der Fahrgäste höher. " Die Stadtwerke haben in keiner Weise auf die berechtigen Forderungen der Bürger reagiert", kritisierte der Bürgerverein. Nils Peters, Mitglied im Aufsichtsrat, sicherte zu, dass die Stadtwerke bemüht seien, eine akzeptable Lösung für die Probleme zu finden. Der neue Fahrplan, der ab August gelten werde, bringe auch für andere Stadtteile Einschnitte.

Dr. Stephan Rolfes, Verkehrsvorstand der Stadtwerke, hat bei einem Bürgergespräch der CDU SchÖlerberg, Voxtrup und Nahne die Pläne fürs neue Busnetz verteidigt: Der bisherige Netzplan sei bald zehn Jahre alt. Da der Verkehr dichter und der Bus öfter genutzt werde, müsse man reagieren. Rolfes warb um Verständnis dafür, dass nur das umgesetzt werden könne, was Fahrgäste annähmen und was bezahlbar sei.


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