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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rockmusik und eine Garten-Rallye
Zwischenüberschrift:
Familienfest des Naturschutzbundes
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Natur zeigte beim Rock-Festival am Samstag und Familienfest am Sonntag des Naturschutzbunds (NABU) nicht immer ihr freundliches Gesicht. Dennoch zog der 1. Vorsitzende, Andreas Peters, ein positives Fazit: " Es war ein Gewinn für die Sache."

Am Samstagabend hatten sich gerade mal 150 Besucher auf dem Vorplatz des Zoos am Schölerberg eingefunden, um die Bands Funkbar, Coarse Coding, Sundayplan und Foundation zu sehen.

Dabei hatten die Veranstalter höhere Ziele. Das am kommenden Wochenende stadtfindende, weltumspannende Festival " Live Earth", das auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen soll, war zwar kein direktes Vorbild. " Wir stoßen aber ins gleiche Horn", meinte Andreas Peters.

Mit dem Rock-Festival wollte der NABU bei jungen Leuten für Natur- und Umweltschutz werben. Peters und Christine Breithaupt, die während ihres Freiwilligen ökologischen Jahres das Festival organisierte, waren angesichts des reichhaltigen Angebots des vergangenen Wochenendes und des kühlen und feuchten Wetters zufrieden. Viele Besucher des Festivals versorgten sich nicht nur mit Rock und Reggae, sondern auch mit Info-Material über den Naturschutzbund.

Am Sonntagnachmittag strahlte dann nicht nur die Sonne vom Himmel, auch die Miene von Andreas Peters hellte sich deutlich auf. Er schätzte die Zahl der Besucher auf annähernd 500, die zu dem Familienfest rund um das Naturschutzzentrum hinter dem Museum am Schölerberg gekommen waren. Peters rechnet auch mit neuen Mitgliedern, da einige Mitgliedsanträge über den Tisch gingen.

Gehörte der Samstag noch den jungen Leuten, bestimmten am Sonntag die Jüngsten und die Älteren das Geschehen. Theresa und Lukas, die beide zehn Jahre alt sind, versuchten bei der Garten-Rallye ihr Glück und lernten einheimische Pflanzen näher kennen. Im Bauerngarten mussten sie herausfinden, womit die Beete abgegrenzt waren. Antwort: Buchshecken.

" Wenn es im Gebüsch raschelt, habe ich Angst" Lukas, zu Besuch aus Thalland

Ihr Opa Clemens Wottke gab ihnen zwar Hilfestellung, aber die Kinder wussten die Lösung. Buchshecken kennt Lukas eigentlich nicht. Er lebt in Bangkok in Thailand und ist momentan zu Besuch bei seiner Cousine Theresa. In Südostasien sieht die Natur ganz anders aus, erzählte Lukas: " Wir haben da auch einen Garten. Wenn es da aber im Gebüsch raschelt, habe ich Angst. Einmal war eine 1, 80 Meter lange Schlange in unserem Garten." Solche exotischen Tiere haben Lukas und Theresa nicht in den Gärten des Naturschutzzentrums gefunden. Wahrscheinlich haben sie sich deshalb so gut amüsiert.

Am Sonntag standen kleine und große Besucher beim Familienfest des NABU im Mittelpunkt. Theresa und Lukas entdecken einheimische Pflanzen bei der Garten-Rallye. Foto: Klaus Lindemann

Nach einer Rallye stand Rita Schlie dagegen so gar nicht der Sinn. Die 70-Jährige suchte sich mit ihrem ein Jahr älteren Mann Hermann ein lauschiges Plätzchen auf einer Bank im Naturgarten und einen Apfel. " Den habe ich mir gerade gepflückt", berichtete Rita Schlie. " Geklaut", warf ihr Mann lachend ein. Das Ehepaar war zum ersten Mal in dem Gartengelände des NABU unterwegs und fand es toll. Die beiden interessieren sich für das Thema Naturschutz und deckten sich mit Broschüren über den NABU ein.

Ihr Ausflug zum Familienfest hatte sich gelohnt: " Wir wollten was sehen, was entdecken und uns informieren", berichtete Hermann Schlie und fügte nach kurzer Überlegung an: " Und natürlich Kaffee trinken und Kuchen essen."

Am Samstag gab es Rock. Funk und Reggae beim Open-Air-Festival des Naturschutzbunds. Foto: Egmont Seiler
Autor:
tw


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