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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Am Hafen eine 1a Lage für Gewerbe
Zwischenüberschrift:
Roberts Barracks mit Anbindung an Straße, Schiene und Kanal
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
dk OSNABRÜCK. Zwar betont die Verwaltung immer wieder aus gutem Grund, dass ihre Vorschläge nicht mehr als Ideenskizzen seien, für die Roberts Barracks am Hafen kann es aber sicherlich nur eine gewerbliche Nutzung geben.

31 Hektar groß ist die Fläche, die die Briten an dieser Stelle nach ihrem Abzug an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zurückgeben werden. 31 Hektar, die durch ihre verkehrsgünstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Kanal und Schiene sowie zur Autobahn großes Potenzial für eine gewerbliche Nutzung bieten.

Die Geschichte der Roberts Barracks begann schon 1935. Damals wurde die Winkelhausenkaserne auf der ehemaligen Landebahn des Flugplatzes Netter Heide eingeweiht. 1938 entstanden die Speichergebäude am Stichkanal, in denen das Heeresver-pflegungslager untergebracht war. Die Briten haben die ursprüngliche Architektur in der von ihnen als Logistikstützpunkt genutzten Kaserne übernommen.

Ob überhaupt und wenn ja, wie weit die historische Bausubstanz der Winkelhausenkaserne aus denkmalschützerischen Gründen erhalten bleiben muss, ist noch unklar. Unbestritten ist aber, dass die Stadt, die auch dieses Gelände neu überplanen muss, den Denkmalschutz in die Nachnutzungsüberlegungen mit einbindet. Dies gilt nicht nur für die Roberts Barracks, sondern ebenso für alle anderen Kasernen, die zum Teil 100 Jahre und älter sind.

Wie auch immer - wenn 2009 die Briten ein letztes Mal den Schlüssel im Schloss umdrehen und das gesamte Areal besenrein an die Bima übergeben, wird eine Entscheidung gefallen sein, was und vor allem wie die Struktur des Areals aussieht In einer ersten Skizze der Stadtplaner zeigt sich einmal mehr die Farbe Grün als wichtiger Bestandteil. Stadtbaurat Wolfgang Griesert betont vor allem die Grünachse, die sich - wenn realisierbar - von der Römereschstraße Richtung Piesberg erstrecken soll, sodass der Blick frei wird auf die Windkrafträder auf Osnabrücks Hausberg. Die verkehrliche Anbindung des Areals könnte über die Römereschstraße erfolgen, um das Wohngebiet an der Netter Heide zu entlasten. An dieser Flanke der Winkelhausenkaserne würden die derzeit noch als Mannschaftsquartier fungierenden Blocks Lärmemissionen dämpfen.

Aber all dies sind bislang nur Gedankenspiele. Denn zunächst einmal braucht es Investoren, um aus der Kaserne wieder die viel beschworenen blühenden Landschaften zu machen. Die Stadt will ihren Beitrag dazu leisten, dass planerisch möglichst kein Weg verbaut wird.

Ein grüner Finger zeigt von der Römereschstraße Richtung Piesberg. wenn denn dereinst die Ideen der Verwaltung Realität werden sollten.

Eine Gewerbeansiedlung drangt sich für das 31 Hektar große Gelände der Roberts Barracks förmlich auf. Seien es die großen Speicher oder der Gleisanschluss - sie sind ebenso wie die Manschaftsunterkünfte an der Netter Heide sowohl für produzierendes Gewerbe als auch für Dienstleister geeignet.

Aus der Luft betrachtet, zeigt sich die Dimension der Roberts Barracks. Fotos: Stadt Osnabrück
Autor:
dk


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