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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bio-Gemüse online auf den Tisch
Zwischenüberschrift:
Arbeitskreis "Anders essen" in der Gemüsegärtnerei Kalkriese
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. " Gesundheit fängt beim Essen an." Von diesem Grundsatz konnten sich die Mitglieder vom Arbeitskreis " Anders essen" der Lokalen Agenda 21 und interessierte Bürger bei einem Besuch der Kalkrieser Gemüsegärtner überzeugen. Als anerkannter Biolandbctrieb beliefert das Unternehmen seine Kunden mit gesunden und aromatischen Nahrungsmitteln und bietet seine Produkte sowohl online als auch regelmäßig auf dem Wochenmarkt an.

Gemüse aus ökologischem Anbau " Made in Kalkriese" erfreue sich steigender Nachfrage, erklärte Geschäftsführer Burkhard Preckel und fügte hinzu: " Allein 700 Bestellungen wöchentlich entfallen auf unseren Online-Shop."

Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, synthetische Dünger und Gentechnik fördere und erhalte die Fruchtbarkeit der Böden und bringe so besonders gesunde und schmackhafte Lebensmittel hervor, so Preckel.

1986 wurde das Unternehmen als Biolandbetrieb anerkannt, heute bewirtschaftet es eine Gesamtfläche von 12, 5 ha Ackerland und 1500 qm Foliengewächshäuser. Neben Gemüse als Hauptfrucht werden ca. 50 Prozent der Anbaufläche mit verschiedenen Gründüngungen bestellt.

" Damit können wir eine gesunde, ausgewogene Fruchtfolge und eine ausreichende organische Stickstoffversorgung unserer Böden gewährleisten", erläuterte Matthias Krause, als Geschäftsführer auch für den Gemüseanbau verantwortlich. Mit diesem Konzept der Nachhaltigkeit erhalte der ökologische Landbau die Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen und beinhalte aktiven Umweltschutz. Neben hofeigenem Gemüse werde der größte Anteil der Produktpalette von regionalen Bioland-Partnern bezogen. So könnten Frische, kurze Lieferwege und eine Unterstützung des regionalen ökologischen Landbaus garantiert werden. Saisonabhängige Waren, Früchte aus Übersee und alle weiteren Naturkostprodukte würden über spezielle Großhändler bezogen.

Nach dem Rundgang durch die Gewächshäuser und das Distributions- und Lagerhaus an der Alten Heerstraße hatten die Gäste Gelegenheit, betriebseigene Bioerzeugnisse einmal selbst zu probieren.

Internet: www.die-gemuesegaertner.de.

Bildunterschrift: Chemische Pflanzenschutzmittel sind bei den Kalkrieser Gemüsegärtnern tabu. Stattdes-sen wird auf biologische Mittel gesetzt. Links Geschäftsführer Matthias Krause.

Foto: Oliver Behnel
Autor:
b.


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