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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Eversburger wollen nicht umsteigen
Zwischenüberschrift:
Kritik an Busplänen im Bürgerforum
Artikel:
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Originaltext:
OSNABRÜCK. Der neue Streckenverlauf der Buslinie 21 über den Westerberg steht weiter in der Kritik. Auch Bürger des Stadtteils Eversburg klagten im Bürgerforum über die geplante Schleife und den Umstieg am Eversburger Platz. Der wird nötig, um direkt in die Innenstadt zu gelangen.

Bislang führt die Linie direkt über die Natruper Straße in die Innenstadt. Ab Ende August werden auch die Hochschulstandorte an der Albrechtstraße eingebunden. Im Anschluss soll der Bus über Lotter Straße, Kirchenkamp und Martinistraße in die Stadt und zum Hauptbahnhof fahren. Eversburg werde somit direkt an den Bahnhof angebunden, sagte Martin Meyer von den Stadtwerken. Durch einen Umstieg am Eversburger Platz sei es zudem weiterhin möglich, über die Natruper Straße und damit auf kürzerem Weg in die Innenstadt zu gelangen. Schüler würden weiter auf direktem Weg gefahren, versprach Meyer.

Mit diesem neuen Linienplan werde Eversburg benachteiligt, lautete die Kritik im Bürgerforum. " Die Leute wollen zum Nikolaizentrum, Stadthaus oder Rathaus", sagte ein Bürger. Auch für Berufspendler sei die neue Streckenführung nicht attraktiv.

Eine weitere Kritik der Eversburger: Sie hätten bei den neuen Plänen nicht mitreden dürfen. Benachteiligt werde Eversburg aber nicht, entgegnete Meyer. Auch andere Stadtteile wie Lüstringen, Dodesheide oder Wüste hätten keine Direktverbindung in die Innenstadt. Eversburg aber verfüge sogar über drei Buslinien. Eine zusätzliche Linie für die gewohnte direkte Verbindung könnten die Stadtwerke nicht bewältigen. Meyer versprach zudem, im kommenden Bürgerforum über die Auslastung der Busse zu berichten: " Wir werden sehen, ob wir dann nur Luft transportieren."

Der Eversburger Platz soll erst im kommenden Jahr ausgebaut werden. Wie die Verwaltung im Bürgerforum mitteilte, sollen in der zweiten Jahreshälfte der Ausbau von Atterstraße und Pagenstecherstraße folgen.

Vier Monate bauen

Rund drei bis vier Monate sind für die Arbeiten am Eversburger Platz veranschlagt, derzeit laufe die Ausschreibung, sagte Kurt Santjer vom Fachbereich Straßenbau. Zentrale Änderungen werden die Linksabbiegespuren mit eigener Ampelphase und die neuen Fahrradwege sein. Ab Sommer 2008 sollen dann Atterstraße und Pagenstecherstraße folgen. An der Atterstraße wird die Fahrbahn leicht von 6, 25 auf 6, 50 Meter erweitert und die Parkstreifen ausgebaut. " Keine Notwendigkeit" sehen die Planer, Rad- und Fußweg von Grund auf zu erneuern. Hier werden lediglich die durch Wurzeln beschädigten Teile ausgebessert.

Langsamer fahren?

Anwohner verwiesen auf die Lärmbelästigung durch den Schwerlastverkehr. Die Verwaltung wird daher die Möglichkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung prüfen. Einige Bürger kritisierten, dass der Baubeginn immer wieder verschoben worden sei. " Sie haben an Glaubwürdigkeit verloren", befand ein Anwohner.

Die Verzögerungen seien den Baustellen auf den Autobahnen geschuldet, entgegnete Kurt Santjer. Die Umleitungsstrecke führe über den Eversburger Platz, sodass dort eine Baustelle den Verkehr massiv behindern würde, ergänzte Alice Graschtat. Die SPD-Landtagsabgeordnete verwies allerdings auf die Zusage des ehemaligen Oberbürgermeisters Hans-Jürgen Fip. Er hatte erklärt, dass die Anwohner der Atterstraße nicht an den Ausbaukosten beteiligt würden, da der Schwerlastverkehr die Schäden verursacht habe.
Autor:
hmd


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