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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
750 Jahre alte Mühle entdeckt
Zwischenüberschrift:
Finanzierung der Restaurierung der Fundstücke ist ungewiss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Ein historischer Moment spielte sich gestern an der Mühlenstraße ab. Dort wurden Reste einer Mühle gehoben, die aus dem 13. Jahrhundert stammt.

In der Baugrube an der Mühlenstraße sieht es aus, als habe es gebrannt. Die Erde und das darin liegende lange Stück Holz, das aussieht wie eine Rutschbahn, sind schwarz. Das Gegenteil ist der Fall: Die Stelle war ein Feuchtgebiet. Stadtarchäologe Bodo Zehm vermutet, dass der Baggerführer, der die Grube in der vergangenen Woche ausgehoben hat, eine Mühlenanlage aus der Zeit um 1250 ans Tageslicht befördert hat. Für Osnabrück ist dieser Fund einzigartig.

Obwohl die Bergung der mittelalterlichen Artefakte spannend war, beginnt die Spannung ersl jetzt. Was soll mit der Anlage geschehen? Kann sie überhaupt erhalten werden?

Hermann Queckenstedt, Leiter des Kulturforums Dom, berichtet, dass das alte Holz sofort nach Schleswig gebracht werden müsste, um es in ein spezielles Tauchbad zu legen: " Sonst geht es kaputt." Jetzt wird die Rutschbahn erst mal feucht gehalten. Sollten sich keine 15000 Euro aufbringen lassen, wäre das gute Stück für die Erforschung der Stadtgeschichte nicht mehr nutzbar.

Sponsoren sind also willkommen. Eines konnte sich aber schon jet/ t durch den Fund feststellen lassen: Die Hase muss vor etwa 750 Jahren einen Bogen gemacht haben, der an der Fundstelle vorbeilief.

Bildunterschrift: Einblicke ins 13. Jahrhundert ermöglichen die Überreste einer alten Mühle in der Nähe der Hase. Obwohl sich die Stadt-Archäologie über den in Osnabrück einzigartigen Fund freute, ist nicht sicher, ob er für die Nachwelt erhalten bleibt.

Foto: Jörn Martens
Autor:
tw


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