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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auf der Suche nach "Solidarität" am Westerberg
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein Nord-West tagte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Der Stand der Dinge: Im Zuge des neuen Verkehrsentwicklungsplans soll die Westumgehung erneut untersucht werden und im kommenden Jahr ein Finanzierungskonzept vorliegen. Bei der vom Bürgerverein Nord-West organisierten Veranstaltung zur Verkehrssituation am Westerberg lautete der Seufzer einiger Teilnehmer: " Das werden wir nicht mehr erleben."

Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, hatte die einzelnen Entwicklungsschritte bis hin zur Tunnellösung zwischen Rheiner Landstraße und Natruper Straße und den im vergangenen Jahr gefassten Ratsbeschluss für eine weitere Untersuchung vorgestellt.

Der Knackpunkt in der Vergangenheit: Bei einer Mischfinanzierung mit privaten Investoren habe es keine Aussagen zu öffentlichen Zuschüssen gegeben, weshalb die Finanzierungsuntersuchung eingestellt wurde. Und damit bleibe auch nun als " entscheidende Frage", ob eine Finanzierung möglich sei, so Schürings.

Dabei würden die Verkehrsplaner die Trasse als " sinnvoll" betrachten.

Klar ist: Die Anwohner sehen als Lösung für die Verkehrsprobleme in ihrem Wohnviertel lediglich die Umgehung. Entsprechend harsch waren manche Reaktionen zu den Entscheidungen: Im Hinblick auf den Westerberg gebe es im Rat " eine Ideologisierüng der Verkehrsplanung", so ein Anlieger.

Nicht ganz so einig waren die Bürger in Detailpunkten. Das galt etwa für die verkehrsberuhigenden Maßnahmen, die ein Arbeitskreis ausgearbeitet hatte, von denen der Rat die Sperrung der Verbindungslinien über den Westerberg abgelehnt hatte. Andere Vorschläge sahen einige Teilnehmer lediglich als weitere Ursachen für Rückstaus und Lärmbelästigung.

Thomas Haarmann, Vorsitzender des Bürgervereins, verteidigte hingegen den Katalog. Die Übergangslösungen seien notwendig. Sie könnten allerdings nur umgesetzt werden, wenn es " Solidarität am Westerberg" gebe.
Autor:
hmd


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