User Online: 1 | Timeout: 21:56Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Anlauf fürs Baugebiet gescheitert
Zwischenüberschrift:
Stadtrat lehnt Wohnhäuser an der Voxtruper Antoniuskirche mit knapper Mehrheit ab
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Eigentlich war schon im vergangenen Dezember alles entschieden: An der Antoniuskirche in Voxtrup soll kein neues Baugebiet entstehen - so hatte es der Stadtrat beschlossen. Jetzt stand das Thema erneut auf der Tagesordnung. Am Ergebnis hat das nichts geändert.

Diesmal stimmten die Stadtverordneten geheim ab, und das Ergebnis fiel denkbar knapp aus: 25 Stimmen gegen das Baugebiet, 24 dagegen (sic!) (zwei Ratsmitglieder von CDU und SPD fehlten).

Zuvor hatten SPD, Grüne, UWG und Linke das Projekt kritisiert, CDU, FDP und Oberbürgermeister Boris Pistorius (SPD) hatten sich dafür ausgesprochen. Der Rat beschäftigte sich erneut mit dem Thema, weil es zwischenzeitlich weitere Gespräche zwischen den Ratsfraktionen gegeben hatte und die Verwaltung von " neuen Erkenntnissen" zu berichten wusste. Die betrafen etwa den Abfluss des Regenwassers und eine Zufahrt, die nun breiter als gedacht ausfallen sollte.

Die Gegner überzeugte das nicht: Sie verwiesen darauf, dass die potenziellen Häuslebauer wegen der Autobahn und eines benachbarten Reiterhofs mit Lärm- und Geruchsbelästigungen zu rechnen hätten. " Außerdem gibt es für das Baugebiet keinen Bedarf", erklärten etwa Volker Bajus (Grüne) und der UWG-Politiker Wulf-Siegmar Mierke. Das wies Eva-Maria Westermann (CDU) zurück: Das große Interesse am Baugebiet Molenseten belege, dass es in Voxtrup keineswegs ein Überangebot an Bauplätzen gebe. Den Reiterhof bezeichnete die Christdemokratin Annette Meyer zu Strohen als " Gewinn" für die Umgebung - und auch für Bewohner des Wohngebiets. Auch wenn es keine neuen Häuser geben soll: Der Kindergarten St. Antonius darf auf dem Weideland neben der Kirche neu bauen. Das ist nötig, weil der Kindergarten mehr Platz braucht. Für diesen Neubau müssen der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan geändert werden. Das war im vergangenen Jahr Anlass für Überlegungen gewesen, gleich das Baugebiet mitzuplanen. Dieses Gebiet hätte den Preis für die Kindertagesstätte gedrückt, weil die Häuslebauer das Grundstück quasi mitfinanziert hätten.

Bildunterschrift: Viel Platz neben der Kirche: Der Kindergarten darf auf dem Weideland an der Voxtruper St.-Antonius-Kirche neu bauen. Wohnhauser soll es aber nicht geben.

Foto: Gert Westdörp


Anfang der Liste Ende der Liste