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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Hochschullinie kommt
Zwischenüberschrift:
Veränderungen im Stadtbusnetz ab dem Sommer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Trübe Aussichten für die Linie 21: Sie fallt in ihrer jetzigen Streckenführung weg.

Foto: Jörn Martens/ Archiv

Die Hochschullinie kommt

Veränderungen im Stadtbusnetz ab dem Sommer

hedi OSNABRÜCK. Das Osnabrücker Busliniennetz wird Min Gesicht verändern. Ab Sommer gibt es eine " Hochschullinie" und eine " Kliniklinie". Sinnvolle Konzentrationen bei punktuellen Erweiterungen sind die positiven Schlagworte der Umstrukturierung. Experten erwarten auf der anderen Seite durch die Einsparung einer Linie und teils seltenere Fahrten auf bestimmten Strecken Verschlechterungen.

Die Stadtwerke kündigen für ihr " Netz 07' in einer Pressemitteilung " mehr Direktverbindungen und geänderte Streckenführungen" an. Der Stadtwerke-Auf-sichtsrat beschloss am Mittwoch eine Verbindung der Hochschulstandorte am Westerberg mit dem Universitätskomplex rund ums Schloss. Diese neue " Hochschullinie" ersetzt nach aktuellen Erkenntnissen in Richtung Atterfeld die bisherige Linie 21, die wegfällt. In anderer Richtung fährt sie weiter bis in den Bereich Kreishaus/ Zoo.

Die Linie 32/ 33 verbindet künftig Paracelsus- und Städtische Kliniken mit dem Marienhospital. " Die Linienführung ist unglücklich", meint ein Kenner. Durch das häufige Abbiegen im Innenstadtbereich, die kurzen Ampelphasen und das Fehlen einer Busvorrangschaltung sei die Linie " sehr verspätungsanfällig". Er bemängelt zudem, dass das Franziskushospital am Harderberg außen vor bleibt: " Wenn dies eine Kliniklinie sein soll, dann müssen auch alle Kliniken angefahren werden." Er begrulie aber, dass der südliche Wall angebunden werden solle. Die Stadtwerke werden ab 30. August über die Linie 51

erstmals das Finanzamt und die Arbeitsagentur anfahren. Dazu fahren die Busse vom Neumarkt aus über die Johannisstraße in die Süster-straße und weiter zur Parkstraße. Der Experte rechnet allerdings damit, dass die Parkstraße dann nicht mehr durchgehend abgedeckt wird und in Gegenrichtung Dodesheide nur noch im 20-Minuten-Takt Busse fahren.

Die Stadtwerke wollen die Streckenabschnitte Wüste und Hörne in einer Linie zusammenfassen. Der 20-Mi-nuten-Takt soll erhalten bleiben. " Mit den neuen Linien und vielen Verbesserungen im Detail kommen wir nicht nur den geänderten Bedürfnissen unserer Fahrgäste entgegen. Durch das Zusammenlegen nach t rageschwacher Linienäste gelingt es auch, den ÖPNV in Zukunft weiterhin wirtschaftlich zu gestalten", erklärt Dr. Stephan Rolfes, Stadtwerke-Vorstand für Verkehr.

Die Stadtwerke reagieren so auch auf gekürzte Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr aus Bundes- und Landesmitteln. Im Gegenzug sind an manchen Endpunkten Verlängerungen geplant: Die Linie 72 Richtung Beim steuert demnächst auch die Neubausiedlung Up de Heede an; die 491 nach Hasbergen wird nach den Sommerferien bis zum neuen Kreisel fahren.

" Man hätte die Öffentlichkeit früher informieren sollen. Dann hätten Korrekturen bei den Planungen besser berücksichtigt werden können", meint Johannes Bartelt, Mitglied der Initiative Haller Willem. Am Dienstag stellen die Stadtwerke die Pläne im Fahrgastbeirat vor. Das beratende Gremium besteht aus 13 Vertretern von Verbänden und Fahrgästen.
Autor:
hedi


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