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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Überschrift:
Büros sanieren und dann Energie sparen
Zwischenüberschrift:
Experten tagten in Osnabrück
Artikel:
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Originaltext:
Büros sanieren und dann Energie sparen

Experten tagten in Osnabrück

klu OSNABRÜCK. Wenn es um effiziente Nutzung von Energie bei Immobilien geht, sind nicht nur die Eigenheimbesitzer gefragt. Auch Baudenkmäler, Büros und Verwaltungsgebäude haben einen großen Nachholbedarf.

Bei der Sanierung solcher Bauten ergeben sich allerdings ganz andere Herausforderungen als beim Einfamilienhaus. Diese Thematik war der Deutschen Bundesstiftung Umwelt eine eigene Tagung in Osnabrück wert. In Kooperation mit den TechnischenUniversitäten Braunschweig und Dresden zeigten Fachleute aus ganz Deutschland verschiedene Strategien zur Modernisierung und Verbesserungen von Gebäuden auf.

" Wohngebäude sind die Pflicht, Baudenkmale und Nichtwohngebäude die Kür", meinte Professor Norbert Fisch vom Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig. Im Gegensatz zum Wohnhaus spielen bei Bürohäusern viel mehr Faktoren bei einer energieeffizienten Sanierung eine Rolle. " In Bürohäusern sind viel komplexere Systeme", sagt Professor Bernhard Weller von der TU Dresden. Die Büroausstattung, Heizung, Raumtiefen sowie die gesamte Gebäudestruktur spielen bei der Sanierung eine Rolle. Da reicht es nicht, einfach die Fenster zu isolieren. " Man fängt bei der Hülle an und endet bei der Technik", erklärt Norbert Fisch. Doch bei diesem ganzheitlichen Blick auf die Immobilie geht es nicht ausschließlich um die Energieeinsparung. " Dazu kommt auch eine mindestens gleichbleibende oder verbesserte Nutzungsqualität", sagt Bernhard Weller.

Historische Gebäude

Das gilt gleichermaßen für historische Gebäude, doch die stellen noch einmal ganz andere Ansprüche bei einer Sanierung. Oft ist es nicht möglich, die schmucken Fassaden von außen zu isolieren. Aber eine Innendämmung ist auch problematisch: Falsch ausgeführt, kann es zwischen Wand und Dämmung zu Tauwasserbildung kommen. Dach, Boden und Keller sind oft die einfachsten Teile eines Hauses, die verbessert werden können. Wo man konkret ansetzt, hängt auch von der Altersklasse des jeweiligen Gebäudes ab.

Auch veränderten Nutzungsbedingungen muss Rechnung getragen werden. In historischen Kirchen, Schlössern oder Museen, die mit Heizungen nachgerüstet wurden, ist oft Feuchtigkeit zu finden. Da gilt es mit abgestimmten Lüftungskonzepten und entsprechender Beheizung Abhilfe zu schaffen.
Autor:
klu


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