User Online: 1 | Timeout: 08:31Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Frische Luft für die City
Zwischenüberschrift:
"Lebensqualität verbessern"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK/ Osnabrücks Grünflächen können sich im Vergleich mit anderen Städten durchaus sehen lassen. Vor allem das Osnabrücker Umland bietet zahlreiche Naherholungsgebiete. Wer zentral wohnt und wenig Zeit hat, um nach der Arbeit noch einmal ins Grüne zu fahren, dem bietet die Osnabrücker Innenstadt allerdings wenig Möglichkeiten zur Entspannung in der Natur. Dieses gilt besonders für Kinder, die einerseits viel Bewegung an der frischen Luft brauchen, andererseits aber, gerade wenn sie noch jünger sind, ihren Stadtteil auch wegen des hohen Verkehrsaufkommens nicht allein erkunden dürfen.

Ein eigener Garten dürfte bei Mehrfamilienhäusern im Zentrum eher die Ausnahme sein. So kann man feststellen, dass die Lebensqualität im Zentrum Osnabrücks gerade für Familien mit kleinen Kindern eingeschränkt ist. Um zumindest die Unfallgefahr in stark befahrenen Wohnstraßen zu vermindern, wurde das Tempo für Autofahrer dort teilweise auf 30 Stundenkilometer begrenzt, und zusätzlich wurden oftmals Straßenverengungen in Form von bepflanzten Verkehrsinseln erstellt, die bei Gegenverkehr nur noch ein Auto passieren lassen, während das andere warten muss.

Der Sinn dieser Maßnahme liegt darin, die Autofahrer zu zwingen, langsam zu fahren und somit Unfällen vorzubeugen. Leider trägt das aber sehr zur Umweltverschmutzung bei, denn die wartenden Fahrzeuge verpesten die Luft mit den Autoabgasen, die natürlich auch bei Standgas ausgestoßen werden. Ungeduldige Zeitgenossen treten dann auch noch mal besonders kräftig aufs Gaspedal, um ihren Wartefrust herauszulassen. Ist die Gegenseite dann endlich frei, wird der Ärger noch einmal verarbeitet, indem ein schneller Slalom durch die Verkehrsinseln erfolgt.

Fazit: Durch die wartenden Autos erhöht sich die Luftverschmutzung in diesen Wohnstraße, das Einatmen der Abgase führt insbesondere bei Kindern zu Gesundheitsschäden, ebenso steigt die Unfallgefahr durch die oben angegebene Fahrweise. Wohnstraßen gaukeln somit besonders Kindern und Eltern Sicherheit vor. Zu schnelles Fahren kann nur mit Bodenschwellen verhindert werden, denn nichts fürchten viele Autofahrer mehr als ein paar Kratzer an ihrem Wagen.

KOMMENTAR

Experten gefordert

Wie senken wir die CO2Gehalte?", das ist die Frage, die sich die Autohersteller heutzutage stellen. Jedoch wird selten beobachtet, dass nicht nur Kohlendioxid ein Schadstoff aus dem Auspuff ist, sondern auch Kohlenmonoxid, Stickoxide, Schwefeloxide, Schwermetalle und Feinstaub bei Dieselbetrieb. Zusätzlich achten die Autohersteller nur auf den Treibhauseffekt, wobei z. B. gasförmige Verbindungen Krebs hervorrufen können.

Maßnahmen wie die Einschränkung des Kohlenstoffdioxids, der bei einem Auto höchstens ausgestoßen werden darf, sind zwar sinnvoll, aber schränken die anderen Schadstoffe nicht ein. Hier sind die Experten gefragt.
Autor:
Timo Holtmeyer und Olli Kutza, 8b der Angelaschule Osnabrück


Anfang der Liste Ende der Liste