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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fromme Wünsche fliegen gen Himmel
Zwischenüberschrift:
Grundschüler hoffen auf sonnige Zukunft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Mehr als 200 gelbe und orange Luftballons flogen gestern Morgen in den strahlend blauen Himmel. An jedem hingen drei Wünsche, die die Kinder derHeinrich-Schüren-Schule auf Postkarten geschrieben haben.

Morgen wird die Aktion in der Diesterwegschule wiederholt. Die Kinder haben damit während der " Woche der Sonne" die Möglichkeit, einen Besuch im Planetarium zu gewinnen, wo sie die Sonne und die anderen Planeten näher betrachten können.

Über mangelnde Sonneneinstrahlung können sich die Osnabrücker momentan nicht beklagen. Eine angenehme Begleiterscheinung zur " Woche der Sonne", die bis zum 6. Mai stattfindet. In Osnabrück sind daran der Solarenergieverein, die Stadtwerke und die Stadt beteiligt. In dieser Zeit gibt es mehrere Aktionen in der Stadt. Heute wird um 11 Uhr im Stadthaus die Ausstellung " Wärme von der Sonne" eröffnet. Um 16 Uhr wird heute im Moskaubad erklärt, wie die Solaranlage für die Gewinnung von Warmwasser eingesetzt wird. Wenn die Sonne weiterhin so scheint, können sich die Kinder der Heinrich-Schüren-Schule dort im warmen Wasser vergnügen. " Für Besitzer von Fotovoltaik-Anlagen wäre es gut, wenn die Sonne scheint", meinte Susanne Franzus vom Fachbereich Umwelt der Stadt Osnabrück.

Die Klasse des Kindes, dessen Luftballon die weiteste Strecke zurücklegt, gewinnt einen Besuch im Planetarium. Diese Möglichkeit hing für Eduard Petrosade-Oliver am seidenen Faden. Sein Luftballon blieb mit der Leine, an der die Karte hing, an einem Baum hängen.

Entsprechend geknickt schaute der Achtjährige zu seinem Luftballon hoch. Am liebsten wäre er den Baum hochgeklettert. Das hätte er aber wohl nicht gedurft. Seinen großen Wunsch, es möge weniger CO2-Ausstoß geben, hätte nie jemand erfahren, wenn sich der Luftballon nicht plötzlich nach einem Windstoß aus dem Baum gelöst und doch in die Lüfte erhoben hätte. So gab es schon gestern ein glückliches Sonnenkind.

Bildunterschrift: Mehr als 200 Luftballons ließen die Grundschüler der Heinrich-Schüren-Schule gestern steigen.Foto: Egmont Seiler
Autor:
tw


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