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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Schöner wohnen auf dem Kasernenhof
Zwischenüberschrift:
Studenten entwerfen die Zukunft für britische Militärfläche am Natruper Holz
Artikel:
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Originaltext:
OSNABRÜCK. Wo derzeit noch Soldaten stramm stehen, könnten schon bald Pferde grasen. Das Ist zumindest die Vision von zwei angehenden Landschaftsarchitektinnen, die sich mit der britischen Kaserne an der Sedanstraße auseinandergesetzt haben. Ihre Planung gehört zu den sieben Studienentwürfen, die derzeit im Dominikanerkloster zu sehen sind.

Das Gelände der " Belfast Barracks" am Fuß des Westerberges (direkt neben den Paracelsus-Kliniken) ist das Filetstück der Flächen, die nach dem Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück bis Mitte 2009 frei werden. Die Stadt ist fest entschlossen, an diesem Standort neue Wohnformen zu entwickeln. Zur Zielgruppe dürften hier (im Gegensatz zu den frei werdenden Wohnungen in der Dodesheide) vor allem besser betuchte Interessenten gehören, denn die Grundstücke werden aufgrund der bevorzugten Lage nahe dem Natruper Holz ihren Preis haben.

Das Areal wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet. Ein privater Investor wird es entwickeln und vermarkten müssen. Nach Ansicht von Stadtbaurat Wolfgang Griesert wird dieser Prozess 10 bis 15 Jahre dauern.

Als Erstes kommen jetzt sieben Studententeams mit ihren Ideen zu Wort. Sie haben sich im Fachgebiet Landschaftsarchitektur (Schwerpunkt Städtebau) bei Professor Dirk Manzke und der Diplomingenieurin Elke Hornoff zwei Semester lang mit dem Kasernengelände beschäftigt, den großen Exerzierplatz und die Gebäudesubstanz genau unter die Lupe genommen und dann ihre Vorstellungen in völlig verschiedenen Konzepten zu Papier gebracht.

Entstanden sind zum Teil kühne Entwürfe. Etwa der von lsabel Werth und Charlotte von der Heide. Unter dem Motto " Wohnen mit Pferd" schlagen sie Weiden und Ställe in der Mitte des Areals vor. Hier können Hausbesitzer mit Pferd ihre Tiere unterbringen. Eine Gartenstadt mit vielen Bäumen haben Stefan Gouderwis und Gregor Thiele entworfen. Um einen zentralen, runden Platz mit Läden und einem Café gruppieren sich die Wohnhäuser. Die beiden Studenten haben (wie alle der 19 Seminarteilnehmer) die dreigeschossigen Gebäude aus den Dreißigerjahren erhalten. Hier könnten Studentenwohnheime, Mehrgenerationenhäuser oder betreutes Wohnen Platz finden: Vor allem Ule Ruhland hat sich in seinem Konzept " Wohnpalette Westerberg" detailliert Gedanken über die Nutzung der historischen Bausubstanz gemacht.

Realisiert werden die Studienentwürfe nicht. Die Ideen könnten aber das Futter für die künftigen Planungen sein. Stadtbaurat Griesert lobte das kreative Potenzial der Arbeiten. Seines Erachtens zeigen sie, welche Chancen im Planungsgebiet liegen.

Die Studienentwürfe werden bis zum 25. Mai im Foyer des Baudezernates. 2. Obergeschoss des Dominikanerklosters an der Hasemauer, präsentiert.

Einer Gartenstadt gleicht dieser Entwurf, den gestern Stadtbaurat Wolfgang Griesert. Stefan Gouderwis, Gregor Thiele. Elke Hornoff. lsabel Werth und Prof. Dirk Manzke (von links) präsentierten.

Foto: Egmont Seiler

Die Briten am Westerberg

Von den insgesamt sechs britischen Kasernen in

Osnabrück befinden sich zwei am Westerberg. Das Gelände der .. Belfast Barracks" an der Sedanstraße (ehemals Scharnhorst-Kaserne) umfasst 14, 2 Hektar, das der nahe gelegenen " Woolwich Barracks" (früher Von-Stein-Kaserne) 5, 5 Hektar. Hinzu kommen die 2.1 Hektar, die derzeit vom britischen Kindergarten genutzt werden. Diese Fläche und das Areal der Belfast Barracks sollen für Wohnbebauung zur Verfügung stehen. Das Gelände der Woolwich Barracks ist für die Erweiterung der Universität vorgesehen. Eine entsprechende Bauleitplanung für diese militärisch genutzten Flächen hat die Stadt inzwischen auf den Weg gebracht. Darüber hinaus haben britische Offiziere am Westerberg 173 Wohneinheiten (zum Teil in Doppel- und Reihenhäusern) bezogen. Hinzu kommt das " Talavera-House" - eine Villa an der Lürmannstraße. in der der britische Kommandeur residiert.
Autor:
jan


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