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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schöner wohnen an der Hasestraße
Zwischenüberschrift:
Stephanswerk baut im Hinterhof
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
fhv OSNABRÜCK. Eine " Insel In der Innenstadt" entsteht In den nächsten Monaten Im Karree zwischen Hasestraße und Herrenteichswall: Wo einmal Garagen und niedrige Schuppen standen, baut das Stephanswerk eine Eigentumswohnanlage mit zwölf Einheiten.

" Mühlenstraße 4b" lautet die Adresse des Grundstücks. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum Bischofsgarten, zu Dom, Priesterseminar und dem Dom-Gemeindezentrum in der Pernickelmühle. Und wenn Stephanswerk-Geschäftsführer Heinz-Jürgen Wittland vom Wohnbedarf des Domkapitels spricht, während Architekt Ulrich Saremba die barrierefreie und altersgerechte Ausstattung des Objekts hervorhebt, dann liegt der Schluss nahe, dass hier eine Wohnanlage für die Senioren unter den Domherren entsteht.

Das ehemals städtische Grundstück, eine 2500 Quadratmeter große Hinterhofidylle zur Hasestraße, wurde vor geraumer Zeit eingetauscht gegen bischöfliche Liegenschaften an der Schwedenstraße.

So wurde der Weg frei für den Neubau der Eigentumswohnanlage: Zwölf Wohnungen zwischen 50 und annähernd 100 Quadratmeter, allesamt mit Terrasse oder Balkon und altersgerecht ausgestattet, zu Quadratmeter-Preisen um 2000 Euro je nach Lage und Ausstattung. Zwei Drittel der Wohnungen seien bereits vergeben, sagte Wittland jetzt. Denn bei Objekten in einer derart bevorzugten und ruhigen, aber zugleich innerstädtischen Wohnlage sei die Nachfrage erfahrungsgemäß hoch.

Baubeginn solle in den nächsten Tagen sein, so berichteten Architekt und Stephanswerk-Geschäftsführer jetzt weiter zu dem Projekt. Zunächst wurden dazu einige alte Garagen und Werkhallen abgerissen, wobei auch eine unliebsame Überraschung zutage trat: Die Bruchsteinmauer zum angrenzenden Bischofsgarten war teilweise baufällig. Deshalb wurde diese Begrenzungsmauer in Abstimmung mit der Denkmalpflege im ersten Schritt fachgerecht ergänzt.

Zeitgleich machten sich die Archäologen an die Arbeit. Mit Suchschnitten habe sich der weitere Verlauf der Hellingsmauer entlang der Hase bestätigen lassen, berichtete Stadt- und Kreisarchäologe Bodo Zehm: " In diesem Areal muss einmal die nördliche Begrenzung der frühmittelalterlichen Bischofsburg gestanden haben." Die aus Sicht der Archäologen fundträchtigste Fläche wurde deshalb bei den Bauarbeiten auch so lange ausgespart, dass die Spatenwissenschaftler noch in Ruhe " buddeln" können. Der Bau soll im Frühjahr 2008 fertiggestellt sein.

Bildunterschrift: Gleich neben dem Bischofsgarten entsteht eine Eigentumswohnanlage an der Mühlenstraße.

Foto: Jorn Martens
Autor:
fhv


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