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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Stadt: Taxispur verschieben
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Busspur am Bahnhofsvorplatz soll nicht geopfert werden
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Stadt: Taxispur verschieben

Busspur am Bahnhofsvorplatz soll nicht geopfert werden

rll OSNABRÜCK. Die Stadt will den Taxistand vor dem Hauptbahnhof umgestalten, damit die Taxen nicht mehr von parkenden Autos eingekeilt werden. Eine Verlegung der Taxispur unter das große Dach an der Platane ist fürs Erste jedoch vom Tisch.

Taxifahrer klagen seit Jahren, dass ihre Autos vor dem Bahnhof regelmäßig zugeparkt würden. Schon vor einem halben Jahr hat der Stadtentwicklungsausschuss angeregt, die Verlagerung der Taxispur auf die nördliche Platzseite zu prüfen.

Von Taxen auf der Busspur halten die Planer aber nicht viel, seit die Verkehrsbetriebe und die Polizei ihre Stellung-

nahmen abgegeben haben.

Nach Abwägung der Argumente favorisiert der Fachbereich Städtebau eine Umgestaltung der vorhandenen Taxispur. Demnach würde der Taxistand um etwa acht Fahrzeuglängen weiter in Richtung Hotel Hohenzollern " geschoben". Die zwei Spuren, die an die Mittelinsel des Bahnhofsvorplatzes stoßen, wären für andere Autos tabu.

So hätten die Taxifahrer mit ihren 20 Fahrzeugen einen eigenen Sektor, Konflikte mit Kurzparkern dürfte es nicht mehr geben. Theoretisch jedenfalls. Ob das funktioniert, soll in einer Probephase sechs Monate lang getestet werden. Die Entscheidung darüber trifft morgen der Stadtentwicklungsausschuss.

Auf dem Tisch liegt noch eine zweite Variante, nach der die Busschleife vor dem Bahnhofsportal durch eine Taxispur ersetzt würde. Den Taxi-Unternehmern gefällt das, die Busunternehmen halten aber nicht davon. Sie weisen daraufhin, dass zwischen 7 und 19 Uhr fast minütlich ein Bus vor dem Bahnhof hält. Kine Verlagerung der Busse erschwere den Betrieb, sagen die Stadtwerke. Zugleich seien damit längere Wege und größere Gefährdungen für die Fußgänger verbunden.

Die Taxifahrer sind seit Langem unzufrieden mit der Verkehrssituation vor dem Hauptbahnhof. Jetzt will die Stadt handeln. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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