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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Anwohner im Widukindland sagen "Ja"
Zwischenüberschrift:
400 Einfamilien- und Doppelhäuser in zweiter Reihe
Artikel:
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Originaltext:
Anwohner im Widukindland sagen " Ja"

400 Einfamilien- und Doppelhäuser in zweiter Reihe

rei OSNABRÜCK. Rund 400 weitere Einfamilien- und Doppelhäuser könnten durch das Bauen in zweiter Reihe im Widukindland entstehen.

Das sagte ein städtischer Mitarbeiter im Bürgerforum Gartlage, Schinkel, Schinkel-Ost und Widukindland. Dort informierte er die Teilnehmer über den neuesten Stand der Planungen zur Nachverdichtung im Widukindland.

Am Abbioweg kann schon mit dem Bauen in zweiter Reihe begonnen werden. Für das dortige Baugebiet sind die Pläne bereits rechtskräftig. Anders ist das für Gebiete am Sachsenweg und am Valerlandsweg. Vorgesehen war zunächst, dass die Pläne im Herbst ausliegen. Das wird sich jetzt auf unbestimmte Zeit verschieben.

Zuvor hatte die Stadt eine Bestandsaufnahme bei den Anwohnern in den betroffenen Gebieten gemacht, um zu erfahren, wie groß das Interesse am Bauen in zweiter Reihe ist. 60 Prozent der Befragten gaben eine Rückmeldung, 61 Prozent von ihnen zeigten Interesse am Bauen in zweiter Reihe. Auch bei den 40 Prozent der Anwohner, die sich nicht zurückgemeldet haben, geht die Stadt davon aus, dass diese Interesse haben. Demnach wären 80 Prozent der Anwohner daran interessiert, die hinter ihrem eigenen Haus noch ein weiteres zu lassen würden.

Viel Platz für Bauten in der zweiten Reihe bieten die Grundstücke im Widukindland. Foto: Westdörp

Mit dem Bauen in zweiter Reihe will die Stadt eine Alternative zu Baugebieten schaffen, die erst noch erschlossen werden müssen. Das ist bei der Nachverdichtung anders. Dort müssen nur noch die einzelnen Häusererschlossen werden.

Niemand müsse sich sofort entschließen, ein weiteres Haus hinter seinem Garten zu bauen, sagte der städtische Mitarbeiter. Auch in einigen Jahren sei das noch möglich. Erst dann werden die Erschließungsgebühren fällig. Die Stadt empfiehlt den Anwohnern, sich mit ihren Nachbarn zum Bauen zusammenzuschließen. So können die Kosten für die Erschließung möglichst niedrig gehalten werden.

Bauen in zweiter Reihe war nur eins auf einer langen Liste an Themen, die im Bürgerforum Gartlage, Schinkel, Schinkel-Ost und Widukindland besprochen wurden. Außerdem war auch der Orkan Kyrill Thema, der am Schinkelberg seine Spuren hinterlassen hat. Dort beseitigen die Mitarbeiter der Eigenbetriebe Grünflächen und Friedhöfe immer noch die Reste umgestürzter Bäume. Das Brennholz sei inzwischen nicht mehr leicht zu verkaufen, erfuhren die Teilnehmer des Forums. In den ersten drei Monaten nach dem Orkan konnte das Holz sehr leicht verkauft werden. Inzwischen finden sich kaum noch Abnehmer.
Autor:
rei


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