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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Ein denkmalgeschütztes Haus und viele Bewerber
Zwischenüberschrift:
Wer zieht in die Teutoburger Schule? - Entscheidung noch vor den Sommerferien
Artikel:
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Originaltext:
Ein denkmalgeschütztes Haus und viele Bewerber

Wer zieht in die Teutoburger Schule? - Entscheidung noch vor den Sommerferien

Für dieTeutoburger Schule gibt es viele Interessenten.

Foto: Hermann Pentermann

mgr OSNABRÜCK. Mit den Sommerferien des vergangenen Jahres schloss die Teutoburger Schule ihre Pforten. Nun steht sie bereits seit Monaten nahezu leer. Nach wie vor gibt es einige Bewerber, die eine Nutzung des städtischen Gebäudes in Erwägung ziehen. Doch die Politik lässt mit ihrer Entscheidung auf sich warten.

Im Rennen sind immer noch die Volkshochschule (VHS), die beiden Studienseminare für Lehrämter und die Musik- und Kunstschule Osnabrück. Aber auch die Runden Tische Rosenplatz und Schölerberg / Fledder lassen es an Ideen für den denkmalgeschützten Bau nicht mangeln.

Hier geht es vor allem um eine stadtteilbezogene und integrative Nutzung. " Wir brauchen preiswerte Angebote, die auch zu Fuß zu erreichen sind", erklärt Monika Budke, Sprecherin des Runden Tisches Schölerberg / Fledder. Ein großer Wunsch, der auch von Bürgern immer wieder geäußert werde, sei ein Bürgerzentrum mit den verschiedensten Angeboten, sagt Bettina Charlotte Belker vom Stadtteilbüro Rosenplatz.

Bereits kleinere Vereine meldeten auf dem Treffen des Runden Tisches Rosenplatz Interesse an. " Spannend sind für uns alle Ergebnisse, die für die Südstadt gewinnend sind", so Belker. Eine Lösung wie zum Beispiel die Einrichtung der Studienseminare halten die Runden Tische für problematisch. Der Stadtteilbezug fehle, und auf den Außenflächen der Schule, die jetzt ideale Spiel- und Grünflächen darstellten, müssten zum Teil Parkplätze eingerichtet werden.

Laut dem stellvertretenden Direktor der VHS, Dr. Carl-Heinrich Bösling, habe die VHS durchaus Raumbedarf, aber konkrete Pläne gebe es zu diesem Zeitpunkt, da noch keine Entscheidung vorliege, nicht. Mit den Ideen der Runden Tische würden VHS-Kurse nicht kollidieren. In ihrem Gedankenspiel sind unter anderem auch Deutschkurse enthalten. Überhaupt sollten nach ihren Vorstellungen viele Einrichtungen und Initiativen nebeneinander Platz finden, die letztlich für den Stadtteil effektiv wären. " So können auch Synergie-Effekte entstehen", sagt Monika Budke.

Auch der Musik- und Kunstschule schwebt eine stadtteilbezogene Nutzung vor. Die Kunstschule an der Nobbenburger Straße werde nicht richtig frequentiert, weshalb ein Umzug mitten in ein Quartier vorteilhaft wäre. Schwerpunktmäßig gehe es also um die Kunst, die vier Räume der Schule in Anspruch nehmen würde. Aber auch ein Musikangebot solle es dann geben, so Manfred Blieffert, stellvertretender Leiter der Musik- und Kunstschule.

Vornehmlich ein räumliches Interesse melden die Studienseminare an. " Wir haben ein wunderschönes Haus, platzen aber aus allen Nähten", erklärt Maria-Christiane Gieseke, stellvertretende Seminarleiterin des Studienseminars für Gymnasien. In den letzten Jahren habe es immer mehr Referendare gegeben und " wir schrumpfen in Zukunft nicht, sondern wachsen", so Gieseke. Dass die Schüler der üverbergschule die Turnhalle der Teutoburger Schule nutzten, tangiere die Studienseminare nicht. Weiterhin sei die Parkplatzsituation am Westerberg nicht optimal. Da die Referendare aber aus dem ganzen Umland kämen, seien sie auf einen Pkw angewiesen, meint Maria-Christiane Gieseke.

Aber trotz aller Vorschläge: " Die Gespräche laufen noch. Ich hoffe, dass es noch vor den Sommerferien zu einer Entscheidung kommt", so Joachim Götz, Werksleiter Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt. Und wie auch immer der Rat entscheiden wird, am Ende können doch nicht alle zufriedengestellt werden.
Autor:
mgr


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