User Online: 1 | Timeout: 22:07Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wasser kann eine ganze Menge
Zwischenüberschrift:
Projektwoche in der Grundschule bot Kindern Spaß und Information
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ganz schön knifflig: Die Schüler der Grundschule Widukindland mussten in einem Wettbewerb Flaschen mit Wasser füllen, und das möglichst schnell. Foto: Jörn Martens

Wasser kann eine ganze Menge

Projektwoche in der Grundschule bot Kindern Spaß und Information

hmd OSNABRÜCK. Einige Tage gab es an der Grundschule Widukindland keinen Unterricht. Stattdessen beschäftigten sich alle 164 Schüler eine Woche lang mit dem Thema Wasser.

Natürlich: " Toll ist, dass wir eine Woche lang keine Hausaufgaben machen müssen", gab Viertklässlerin Lena zu. Aber viel Arbeit machte die Woche trotzdem, und so verzichteten die Schüler auch auf eine Pause im Laufe des Vormittags. " Es macht unheimlich viel Spaß", sagte Leonard aus der 3a. Mit Wasser kann man eine Menge machen. Die Schüler besuchten etwa den Lernstandort " Nackte Mühle", lernten etwas über den Wasserkreislauf im Nettebad oder forschten mit dem Gras-hüpfermobil am Sandbach. Handwerklich tätig wurden sie im Schulgarten. Unter der Leitung von Schulleiter Al-fons Bartke und Lehrer Martin Steinbrede legten sie eine Wasserauffanganlage an.

Vom Schuldach wird das Regenwasser in einen 1000-Liter-Tank geleitet und von dort in ein Wasserbett. Dafür schafften die Schüler per Schubkarre Sand herbei, der mit Kies zu Beton angerührt wurde.

Muskelkraft war auf einem Elektrofahrrad gefragt, mit dem Wasser in einem Kocher erhitzt wurde. Eine Art Wettrennen lieferten sich die Schüler beim Abfüllen von Flaschen. Die Kontrahenten hatten dafür einen Becher zur Verfügung, ein Kind zusätzlich einen Trichter. Der wurde im zweiten Durchlauf zum Nachteil, als der Zwischenraum von Trichter und Flasche mit Knete verschlossen wurde und die Luft nicht schnell entweichen konnte. Ebenso spielten Leitungen eine wichtige Rolle bei den Experimenten. Allerdings weniger als I^ esestoff, sondern als Grundmaterial, aus dem in mehreren Arbeitsschritten wieder neue Papierbögen hergestellt wurden.
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste