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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit drei Spuren auf dem richtigen Weg?
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Neumarkt: CDU und FDP begrüßen neues Verkehrskonzept
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Mit drei Spuren auf dem richtigen Weg?

hin OSNABRÜCK. CDU, FDP und der Oberbürgermeister haben sich festgelegt: Der Verkehr soll in Zukunft auf drei Fahrspuren über den Neumarkt rollen. SPD und Grüne überlegen noch.

Die Idee in Kurzfassung: Die Bussteige vor dem Landgericht verschwinden. Sie werden vor das ehemalige Wöhrl-Gebäude auf Höhe des heutigen Eingangs verlagert. Der Autoverkehr fließt in Richtung Berliner Platz einspurig, in Richtung Stadthalle zweispurig. Die Stadtwerke haben keine Bedenken gegen die Verlagerung der Haltestellen.

Das von der Verwaltung entwickelte Konzept wurde im April den Fraktionen vorgestellt. Es sollte im Stadtentwicklungsausschuss beraten werden, doch die SPD bat um Bedenkzeit. " Das Thema ist so komplex, das muss in einer eigenen Fraktionssitzung besprochen werden", sagt SPD-Fraktionschef Ulrich Hus. Das geschieht am 21. Mai. Drei Tfcge später berät der Stadtentwicklungsausschuss darüber. Gestern Abend trafen sich Vertreter der Grünen und der SPD zu einem Abstimmungsgespräch.

Oberbürgermeister Boris Pistorius spricht von einem " gelungenen Entwurf" und " wichtigen Impuls" für die Entwicklung am Neumarkt.

Neumarkt: CDU und FDP begrüßen neues Verkehrskonzept

Das Verkehrskonzept: Eine Fahrspur Richtung Berliner Platz, zwei Spuren Richtung Stadthalle, ein neuer Bussteig vor Ex-Wöhrl. die Bussteige vor dem Landgericht verschwinden. Für Fußgänger wird ein zweiter Überweg (vor Ex-Wöhrl) geschaffen. Grafik Stefan Langer

Es gebe ermutigende Zeichen, dass eine große Mehrheit im Rat dem Konzept zustimmen werde. Zustimmen wird die CDU-Fraktion. Das Verkehrskonzept mit der Dreispurigkeit sei ein guter Kompromiss, meint Anette Meyer zu Strohen (CDU), Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschus-ses. Auf dieser Grundlage könne die Neumarkt-Planung vorangetrieben werden. Die Junge Union, die am Mittwochabend das Thema öffentlich zur Diskussion stellte, glaubt an den " großen Wurf", in dem sich alle Ratsmitglieder wiederfinden könnten. FDP-Fraktionschef Thomas Thiele kann mit dem Plan " gut leben". Es sei richtig, einmal " gegen den Strom zu denken" und mit einer ungewöhnlichen Ideen wie der Dreispurigkeit den Durchbruch zu erzwingen.

Für die Grünen ist die Dreispurigkeit " nicht das Optimale", wie Sabine Bartnik gestern sagte. Damit werde nicht das Ziel erreicht, dem Platz mehr Aufenthaltsqualität zu geben. Sie würde zwei Auto-und zwei Busspuren bevorzugen. Es seien noch viele Detailfragen zu klären wie zum Beispiel: Würde der Busverkehr reibungslos über Seminarstraße und Lyrastraße rollen? Einen Kompromiss hält Sabine Bartnik aber für möglich: " Wir brauchen eine Entscheidung, damit die Planung weitergehen kann."

Stadtbaurat Wolfgang Griesert betont den direkten Zusammenhang zwischen Verkehrsführung, Hochbau und Platzgestaltung. Nach dem Masterplan soll im ehemaligen Wöhrl-Gebäude ein Einkaufscenter mit 12 500 bis 15 000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen. Vor dem Neumarkt-Carre (H& M) ist außerdem ein Eckgebäude geplant, das dem Neumarkt eine klare Platzstruktur geben soll. Diese Fläche gehört der Stadt. Mit dem Verkaufserlös soll der Umbau des Platzes und die neue Verkehrsführung finanziert werden. Die Dreispurigkeit schon vorab um/. usetzen hält Griesert für unrealistisch. Das Geld ist nicht im Haushalt eingeplant.
Autor:
hin


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