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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stoppen Baugebiete Schrumpfprozess?
Zwischenüberschrift:
Zum Artikel "Haushalt hin, Baugebiet her - SPD und Grüne stehen unter Druck: Werden die Eiswiesen jetzt doch bebaut?" (Ausgabe vom 110. März).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Das Thema Baugebiete hat es zweifelsohne in sich. Befürworter und Gegner haben stets eine wissenschaftlich erarbeitete Prognose bei der Hand, die ihren Standpunkt stützt. Die einen belegen dann, dass in Osnabrück bereits jetzt in einigen Baugebieten die Grundstücke nicht oder nur schleppend verkauft werden und eine künftig weiter schrumpfende Stadt keine neuen Baugebiete braucht.

Die anderen verweisen auf Osnabrück als Stadt, in der gegen dieses Schrumpfen etwas getan werden müsse, und dies selbstverständlich durch neue Baugebiete. Wieder andere kennen eine Prognose, nach der Osnabrück zu den Städten gehören wird, die möglicherweise sogar zu den Gewinnern des demo-grafrischen Wandels gehören und Menschen aufnehmen wird, die woanders eine sterbende Stadt verlassen. - Die Vielzahl der Prognosen und der daraus abzuleitenden Konsequenzen ist aber ein Beleg dafür, dass die Argumentation, dass neue Baugebiete hermüssten, zwar nachvollziehbar, aber logischerweise nicht zwingend ist.

Vor diesem Hintergrund ist das Verhalten der Christdemokraten im Osnabrücker Hat wie eine Lektion aus dem Dogmalik-Seminar: Baugebiete kann man diskutieren; von einem Baugebiet die Zustimmung zum Haushalt abhängig zu machen ist völlig überzogen."

Jens Martin

An der Lauburg 34

Osnabrück

Über Tellerrand schauen

" Ob es wirklich von politischer Intelligenz zeugt, bei einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung die letzten stadtischen Grünflächen zuzupflastern, ist doch sehr

fraglich. Vielleicht sollte man besser den Fehler der Gebietsreform korrigieren, die Stadtgrenzen Osnabrücks zu eng gezogen zu haben. Warum nicht einige umliegende Gemeinden nach Osnabrück eingemeinden und damit demökologisch und ökonomisch unsinnigen Baulandwettbewerb um die jungen Familien zwischen Osnabrück und den Umlandgemeinden beenden?

Jedes heute gebaute Haus erhöht das Überangebot in der Zukunft und mindert somit den Wert des Altbestandes. Nebenbei hätten wir auch noch ein viel größeres Stadtbusnetz.

Dazu müssten allerdings einige Provinzfürsten über , ihren kommunalpolitischen ' Tellerrand schauen und sich ehrlich fragen, was wirklich im Interesse der Bevölkerung liegt. Ständig neue Baugebiete auf jeder größeren Wiese sind es sicher nicht."

Wolfgang Schröter

Am Wilkenbach 18a

Hasbergen
Autor:
Jens Martin, Wolfgang Schröter


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