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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Freie Sicht auf historische Mauern
Zwischenüberschrift:
Der Park am Gut Sutthausen soll behutsam umgestaltet werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rll OSNABRÜCK. " Kyrill" hat gute Vorarbeit geleistet: Am Gut Sutthausen soll der Park behutsam ausgelichtet werden, damit die historischen Gebäude besser zur Wirkung kommen. Landschaftsarchitekt Detlef Dürkop hat dabei vor allem die Sichtachsen im Blick.

Wer durch den Garten geht, stößt auf antike Mauern und mächtige Parkbäume, auf den Karpfenteich, den Wassergraben und die Düte. Allerdings hat der Bewuchs die Anlagen am Marienheim derart vereinnahmt, dass das Auge des Betrachters eher an Krüppelkiefern oder Fichten hängen bleibt als an den Sehenswürdigkeiten.

Der Anstoß, dem Park und den historischen Gebäuden wieder mehr Geltung zu verschaffen, geht vom Bürgerverein Sutthausen aus. Die Thuiner Schwestern vom Marienheim unterstützen das Vorhaben. Gemeinsam wurde der Landschaftsplaner Detlef Dürkop engagiert, der nun einen Plan ausarbeiten soll. Bei der Realisierung hoffen die beiden Auftraggeber auf Zuschüsse von Denk-malpflege-Fonds. Immerhin hat die Niedersächsische Gesellschaft zur Erhaltung historischer Gärten schon 1500 Euro bewilligt.

Dürkop kommt es ganz gelegen, dass der Orkan " Kyrill" im Januar an einigen Stellen für freie Sicht gesorgt hat. Er hält es jedoch für unabdingbar, weitere Bäume und Büsche zu roden. So sollen Park-bcsuchcr auch ungehindert in die freie Landschaft blicken können. Mit der Umgestaltung bietet sich zugleich die Chance, den Park an der Westseite zu vergrößern, weil die Schwestern ihren Gemüsegarten aufgeben.

Das Korff' sehe Herrenhaus und die Kapelle von 1894 stehen im Mittelpunkt der Sutthauser Parkanlage.

Fotos: Jörn Martens

Sichtachsen freilegen: Das wollen Landschaftsarchitekt Detlef Dürkop und Hubert Kasselmann vom Bürgerverein Sutthausen.

Das Gut Sutthausen lässt sich in seinen Ursprüngen bis auf das Jahr 1280 zurückverfolgen, als Ritter Eberhard von Varendorf dort eine Burg errichtete. Seit 1448 bestanden auf dem Anwesen sogar zwei selbstständige Güter nebeneinander. 1935 erwarb die katholische Kirche Park und Gebäude und richtete mit dem Marienheim eine Hauswirtschaftsschule ein.

Info-Abend am Mittwoch

Der Bürgerverein Sutthausen veranstaltet am Mittwoch. 25. April, um 1930 Uhr eine Mitgliederversammlung in der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin des Friedens. Zum Töfatt 17 Dabei stellt der Landschaftsarchitekt Detlef Dürkop seineÜberlegungen zur Umgestaltung des Parks vor.
Autor:
rll


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