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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Pfad zum Spielen und Lernen
Zwischenüberschrift:
Nette-Erlebnis wurde gestern eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei OSNABRÜCK. Die Wasserpumpe kommt bei den Mädchen und Jungen des St.-An-tonius-Kindergartens gut an. " Eins, zwei, drei, vier", zählen sie im Chor begeistert mit, als einige Kinder immer wieder auf die Pumpe drücken, um noch mehr Wasser aus dem Boden zu holen und über die Holzrinnen laufen zu lassen.

Die Kinder waren die Ersten, die an dieser Station des Lernpfades Nette-Erlebnis spielen durften. Denn der wurde erst gestern offiziell eröffnet. Die vier Lernstationen am Regenrückhaltebecken der Nette und auf dem Gelände der Nackten Mühle sind jederzeit zugänglich. Gedacht sind sie vor allem für Kinder. Aber auch Hörgeschädigte und Senioren soll der Lernpfad in die Natur locken.

Das Nette-Erlebnis vermittelt auf spielerische Art Aspekte zum Thema Wasser. Die Idee zu dem Pfad stammt aus einer Diplomarbeit. In Taten umgesetzt hat das Ganze der Lernort Nackte Mühle und sein Träger, der Verein für Jugendhilfe. Ursprünglich hätte der Pfad aus 18 Stationen bestehen sollen, sagte Urthe Böhnert, Geschäftsführerin des Vereins. " Übrig geblieben" seien davon vier.

Schließlich kostet das alles auch etwas. Außerdem muss jede Station versichert werden. 150 000 Euro hat das Nette-Erlebnis in seiner jetzigen Form gekostet. Mit 50 000 Euro hat die Bundesumweltstiftung den größten Kostenanteil übernommen. Die Stadtwerke sind Pate für drei Stationen. Die Station Wasserkraft gehört etwa dazu. Damit wollten die Stadtwerke zeigen, dass Energie auf umweltschonende Weise zu gewinnen sei, sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann.

Mädchen und Jungen des St.-Antonlus-Kindergartens halfen Fritz Brickwedde, Urthe Bohnert, Manfred Hülsmann und Klaus Jordan bei der Eröffnung des Lernpfades. Unter dem Tuch ist die Wasserpumpe. Foto: Hermann Pentermann

Unterstützung gab es auch von Ehrenamtlichen. Der Künstler Jürgen Hüpel etwa baute mit Kindern in den Osterferien die Köcherfliege in 100-facher Vergrößerung nach. Die Larve der echten Köcherfliege lebt in der Nette. Das Nette-Erlebnis ist übrigens ein Projekt der UN-Dekade " Bildung für nachhaltige Entwicklung". Im nächsten Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Wasser. Für die Station Wasserkreislauf hat Klaus Jordan von den Stadtwerken Ideen beigesteuert. " Wir verbrauchen kein Wasser, sondern wir gebrauchen es", betonte er. Schließlich gehe das Wasser zurück in den Kreislauf. Durchschnittlich gebraucht jeder Osnabrück täglich 50 Liter zum Baden und Duschen, fünf Liter zum Trinken und Essen, 35 Liter zum Wäschewaschen und Putzen und 40 Liter für die Toilette.

Lernpfad mit vier Stationen

Vier Stationen gehören zum Nette-Erlebnis.

An allen geht es um das Thema Wasser. Drei von ihnen stehen am Regenrückhaltebecken an der Nette. Die erste Station besteht aus einer Pumpe mit Holzrinnen und veranschaulicht den Wasserkreislauf. 100 Meter weiter steht eine überdimensionale Köcherfliege zum Spielen und Anschauen. Die dritte Station ist auch über den Parkplatz des Nettebades zu erreichen. Sie zeigt auf Tafeln, wozu ein Regenrückhaltebecken da ist. Die letzte Station liegt auf dem Gelände der Nackten Mühle. Neben dem Mühlrad gibt ein Schild Auskunft zum Thema Wasserkraft.
Autor:
rei


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