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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Nachmieter gesucht: Was wird aus dem Casino?
Zwischenüberschrift:
Die Stadt will der Spielbank helfen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
dk OSNABRÜCK. Gestern haben sich Oberbürgermeister Boris Pistnrius und Vertreter der Spielbank Niedersachsen getroffen, um über das weitere Schicksal der Vitischanze zu diskutieren und um nach Lösungen für die Zeit nach dem Rückzug des Casinos aus dem Gebäude zu suchen.

Wenn die Spielbank in der zweiten Jahreshälfte ihren Standort in dem historisch ebenso wertvollen wie optisch interessanten Gebäude räumt, bleibt die Stadt zumindest nicht auf den Kosten sitzen. Die monatlich 19 000 Euro Miete sind vertraglich bis zum Jahr 2016 gesichert. Das bestätigte Pistorius gestern noch einmal.

Beide Seiten sprachen von einem durchweg positiv verlaufenen Gespräch. " Wir haben der Spielbank unsere Hilfe bei der Suche nach einem Folgemieter zugesagt", so Pistorius. Die Osnabrücker Marketing und Tourismus Gesellschaft, aber auch die Wirtschaftsförderung sollen sich des Themas annehmen.

Spielbanksprecherin Karin Krüger ließ keinen Zweifel aufkommen, dass ihr Haus seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen werde. " Wir werden uns um einen Nachmieterbemühen und gegebenenfalls eine Differenz bei der Miete ausgleichen." Gleichzeitig sagte sie, dass es bislang noch keinen Kandidaten als Casino-Nachfolger gebe.

" Wir haben der Spielbank unsere Hilfe zugesagt" Boris Pistorius, Oberbürgermeister

Pistorius legt großen Wert darauf, dass die Vitischance als historisches Gebäude mit zentraler Position in der Stadt zumindest in Teilen weiter für die Öffentlichkeit begehbar sein soll. Vorstellbar wären ein Restaurantbetrieb im unteren Bereich der alten Festung und möglicherweise Büroräume im gehobenen Preissegment im oberen Teil. Kleiner Wermutstropfen bei dieser Idee: " Wir haben in unserem Haus keine gastronomische Einrichtung gehabt", so Krüger. Hier würde also im Falle einer gastronomischen Nutzung noch einiger Handlungsbedarf bestehen.

Erleichtert ist Pistorius, dass die Stadt Spielbankstandort bleibt, da der Betreiber seine Aktivitäten in Zukunft am Bahnhof zusammenfassen will. Das heißt auch, dass das klassische Spiel mit Roulette und Black Jack in Osnabrück als einem von vier Standorten in Niedersachsen neben Hannover, Bud Harzburg und Bad Zwischenahnerhalten bleibt. Das bislang nur als Automaten-Casino betriebene Haus am Bahnhof wird optisch aufgewertet und bekommt als Themen-Casino ein Hollywood-Ambiente.

Wie viele Mitarbeiter von der Vitischanze zum Bahnhof wechseln können und wie viele sich auf Arbeitsplatzsuche begeben müssen, ist noch immer unklar. Wahrscheinlich wird die Spielbank in etwa die Hälfte der Mitarbeiter weiterbeschäftigen können.
Autor:
dk


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