User Online: 1 | Timeout: 13:29Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Orkan hinterlässt reichlich Holz
Zwischenüberschrift:
Stämme im Wald gestapelt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bildunterschrift

In der Regel sind die aufgestapelten Stämme gesichert. Dennoch ist im Wald Vorsicht geboten.Foto; Jörn Martens

jb OSNABRÜCK. Fast drei Monate ist es her, dass Orkan Kyrill übers Land fegte und auch in Osnabrück große Schäden hinterlassen hat. Davon zeugen beispielsweise in den Wäldern reihenweise aufgestapelte Stämme. 4, 5 Hektar Wald sind allein im Heger Holz gefallen. " Die Menge Stämme, die jetzt zum Abtransport bereitliegt, ist daher ungewöhnlich groß", sagt Ingo Klute vom Vorstand der Heger Laischaft. Im Heger Holz sind die Wege gesichert, einem Osterspaziergang im Wald steht nichts im Wege. Allerdings: Kinder sollten nicht auf die aufgestapelten Holzstämme klettern. " Die Stapel sind in der Regel gesichert, aber dennoch ist Vorsicht angesagt", erklärt Ingo Klute.
Auch die Stadt Osnabrück zieht ein erstes Fazit der Aufräumarbeiten nach dem Orkan. Vor dem Orkan standen in der Stadt rund 60000 Bäume auf öffentlichen Flächen, beispielsweise an Straßen, in Parks oder auf Friedhöfen (Wälder nicht mitgerechnet). Jetzt sind es nach Angaben von Klaus Schröder, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe, rund 550 weniger. Der Großteil dieser Bäume ist in der Orkannacht umgekippt oder gebrochen.
Etwa 140 Bäume fällten Mitarbeiter der Stadt in den darauf folgenden Wochen. Ihr Wurzelwerk hatte sich, von außen kaum sichtbar, gelockert. " Beim nächsten größeren Sturm wären sie dann wahrscheinlich umgekippt", so Klaus Schröder. Er und seine Mitarbeiter haben nach eigenen Angaben jeden Fall die sorgfältig überprüft: " Wir fällen schließlich nicht aus Jux und Dollerei." Derzeit sind die Mitarbeiter des Eigenbetriebs dabei, die Stubben (Wurzelwerk) aus den Böden zu holen. Das gestaltet sich in vielen Fällen schwierig, weil die Versorgungsleitungen im Erdreich nicht beschädigt werden sollen. Größere Neuanpflanzungen werden erst wieder im Herbst dieses Jahres möglich sein.
Autor:
jb


Anfang der Liste Ende der Liste