User Online: 2 | Timeout: 01:02Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für die Feuerwehr ist das Routine
Zwischenüberschrift:
Am Sonntag brennen die Osterfeuer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. In Deutschland gibt es für alles eine Vorschrift. Osterfeuer machen da keine Ausnahme. Die Regel heißt: Ist das aufgeschichtete Brennmaterial höher als 1, 50 Meter und bedeckt es eine Fläche von mehr als zwei Quadratmetern, müssen die Behörden das Feuer genehmigen. Die Stadt Osnabrück hat in den vergangenen Wochen für 55 solcher größeren Osterfeuer eine Erlaubnis erteilt. Hinzu kommen ungezählte kleinere Feuer überall im Stadtgebiet. Generell gilt, dass diese 15 Meter von Häusern, Bäumen und Straßen entfernt sein müssen.

Erst einen Tag vor dem Abbrennen darf das Brennmaterial - erlaubt sind nur Holz-und Strauchschnitt - aufgeschichtet werden. Mitarbeiter des städtischen Umweltamts und der Feuerwehr werden am Samstag in einigen Fällen überprüfen, ob die Organisatoren alle Vorschriften eingehalten haben und das Brennmaterial richtig gestapelt wurde.

Die Kontrolle dient vor allem der Sicherheit: " Wenn alle Bestimmungen beachtet werden, kann eigentlich nichts passieren", weiß Heiko Schnitker, bei der Osnabrücker Feuerwehr zuständig für vorbeugenden Brandschutz. Am wenigsten problematisch sind Feuer auf der grünen Wiese, fernab jeder Bebauung. Bei Feuern, die beispielsweise in Innenhöfen abgebrannt werden, übernimmt die Freiwillige Feuerwehr die Brandsicherung: Wehrleute sind vor Ort und passen auf, wenn das Feuer brennt. Ansonsten gilt keine erhöhte Alarmbereitschaft. " In den vergangenen Jahren ist es zu keinen Zwischenfällen gekommen", sagt Heiko Schnitker.

Umschichten für Tiere

Tierschützer raten unterdessen dazu, das Brennmaterial kurz vor dem Abbrennen noch einmal umzuschichten. Der Grund: Unter dem Holz und den Zweigen verkriechen sich gerne Tiere. Weil diese Angst vor Menschen haben, kommen sie auch dann nicht aus ihrem Versteck hervor, wenn es in Flammen steht. Dann verbrennen die Tiere.
Autor:
jb


Anfang der Liste Ende der Liste