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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Plastiksäcke im Lärmschutzwall entsorgt
Zwischenüberschrift:
Baufirma stoppte Umweltfrevel an der A 30 in Nahne
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Diese Plastiksäcke wären fast im Erdwall entsorgt worden. Der Erschließungsträger hat aber rechtzeitig einen Wink bekommen.

Foto: Egmont Seiler

OSNABRÜCK. Große Aufregung gab es gestern in Nahne. Vorbeifahrende hatten beobachtet, dass in den gerade entstehenden Lärmschutzwall an der A 30 mit Kalk gefüllte Säcke eingebaut wurden. Die sollten wohl auf diese Weise entsorgt werden. Doch der Erschließungsträger reagierte prompt.

" Wie blöd kann man sein?" Die Reaktion des Projektleiters Sebastian Künzel bei der Erschließungsfirma WGZ in Münster zeigt deutlich, dass er alles andere als begeistert darüber war, was ein Bauarbeiter an dem Lärmschutzwall veranstaltete.

Durch den Anruf eines Zeugen, dem das Ganze zufällig aufgefallen war, hatte Künzel von der Sache erfahren. Sofort veranlagte er, dass der Bauleiter die Säcke wieder herausholen ließ. Nicht nur dass diese Art der Entsorgung ein Umweltfrevel sei, so Künzel. Bei der Rückgabe der Säcke gebe es doch Pfand.

Zuständig für den Bau des Walls ist eigentlich die Firma Depenbrock Bau. Sie hat den Auftrag für den Lärmschutzwall allerdings an einen Subunternehmer weitervergeben, der den Wall bis April fertig bauen wird.

Der Wall wird gebaut, weil an der Straße Zum Himmelreich ein Baugebiet entsteht, in dem es ohne Lärmschutz zu laut wäre. 52 Einzel- und Doppelhäuser entstehen in diesem Gebiet. Im August des vergangenen Jahres gab es dort den ersten Spatenstich. Das Baugebiet ist in Nahne das erste seit 30 Jahren.
Autor:
rei


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