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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für Geldbeutel und gutes Gewissen
Zwischenüberschrift:
Start von "Haus sanieren - profitieren"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Erwartungen an das Projekt " Haus sanieren - profitieren" sind hoch. Fritz Brickwedde hofft auf Umweltnutzen und Heinz-Gert Schlenkermann auch auf Aufträge fürs Handwerk. Foto.

OSNABRÜCK. Es ist wie beim Haus von Nikolaus: Wenn man weiß, wie' s geht, ist es überhaupt kein Problem mehr. Das Gleiche gilt für die energetische Gebäudesanierung. Bisher trauen sich die Hausbesitzer nicht so recht an die Sache heran. Nur 0, 5 Prozent der älteren Häuser werden pro Jahr sparsamer gemacht. Mit der Kampagne " Haus sanieren - profitieren" will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf die Hausbesitzer zugehen.

Dr. Markus Große Ophoff, Leiter des DBU-Zentrums für Umweltkommunikation (ZUK): " Wir wollen Hemmschwellen abbauen." Wichtige Partner der DBU sind dabei die Handwerker. In der Pilotregion Osnabrück sind derzeit etwa 120 Gesellen verschiedener Gewerke speziell für das Projekt fortgebildet worden. Sie werden mit Flugblättern ausgerüstet und sollen von sich aus die Hausbesitzer bei jeder Gelegenheit auf Sanierungsmöglichkeiten hinweisen. Und dabei sollen sie über den eigenen Tellerrand schauen. Wenn zum Beispiel der Heizungsbauer bei einer Wartung entdeckt, dass das Haus veraltete Fenster hat oder schlecht gedämmt ist, weist er darauf hin und drückt dem Hauseigentümer die Info-Broschüre in die Hand. Diese Direktansprache, so große Ophoff, sei wirkungsvoller als jedes Telefonmarketing. Seine Rechnung: Zwei Millionen Erstansprachen können 200000 Beratungsgespräche auslösen, wenn daraus 50 000 Sanierungsprojekte mit durchschnittlich 20000 Euro Investitionsvolumen werden, werde in Deutschland pro Jahr eine Milliarde in Umwelt und Energieersparnis investiert Für Heinz-Gert Schlenkermann, Haupt schäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, eine tolle Sache für Eigentümer, Handwerker und Umwelt. Seine Kollegen wollten ihr komplettes Know-how einbringen. Für DBU-Chef Fritz Brickwedde werden durch das Projekt der Umweltschutz und Bemühungen um Arbeitsplätze verknüpft: " Hier bilden das gute Gewissen und der Geldbeutel eine Koalition".

Wer nicht warten will, bis der erste Handwerker wegen einer Reparatur bei ihm klinglet:. Am Wochenende steigt die Energiemesse im ZUK.
Autor:
swa


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