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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Urkunde für den Wasser-TÜV
Zwischenüberschrift:
Tag des Wassers: Stadtwerke-Labor bekam die Akkreditierung
Artikel:
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Originaltext:
Die Wasserpolizisten der Stadtwerke: Gut zwei Jahre haben sich die Fachleute intensiv auf die Akkreditierung vorbereitet (v. L): Laborleiterin Helga Groeneweg, Laborant Siegfried Sowa und Joachim Nolte, Wasserbereitstellung. Foto: Jom Martens

OSNABRÜCK. Seit fast 120 Jahren versorgen die Stadtwerke Osnabrück die Bevölkerung mit Trinkwasser. Dabei spielt die Qualitätsüberwachung eine wichtige Rolle. Das firmeneigene Trinkwasserlabor erhielt pünktlich zum Tag des Wassers die so genannte Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle Chemie (DACh). Damit darf das Labor als Wasser-TÜV das eigene Produkt komplett selbst kontrollieren.

Trinkwasser, eines der wichtigsten Lebensmittel, unterliegt einer strengen Überwachung. Schon vorher bei der Förderung wird auf hohe Standards geachtet. Im Wasserwerk Düstrup zum Beispiel investierten die Stadtwerke in den vergangenen Jahren fünf Millionen Euro in moderne Nano-Filter, die weitere Schadstoffe aus dem TYinkwasser herausholen. In Wittefeld soll von diesem Jahr an Geld in die Modernisierung gesteckt werden, berichtete Joachim Nolte, für die Wasserbereitstellung verantwortlich.

Ob die Vorkehrungen bei der Produktion und im Transport ausreichen, wird ständig überprüft. Einige der durch die Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Prüfungen mussten früher an externe akkreditierte Labore vergeben werden. Jetzt ist das nicht mehr erforderlich. Im Gegenteil: Die Stadtwerke können ihre Laborleistung anderen Wasserversorgern anbieten. Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke, freut sich, eine zusätzliche Dienstleistung an den Markt bringen zu können: " Nur wenige der bundesweit 6000 Wasserversorger verfügen über ein eigenes Labor mit einer solchen Kompetenz." In der Region fördern zirka 70 Versorger das unverzichtbare Nass, aber es gebe nur eine Hand voll akkreditierter Labore.

Gut zwei Jahre haben sich die sechs Mitarbeiter des Labors intensiv auf die Vorgaben der DACh vorbereitet. Dabei entstand ein Qualitätshandbuch, und dieArbeitsabläufe im Labor wurden untersucht und standardisiert. " Mit der erfolgreichen Akkreditierung erfüllen wir jetzt alle Anforderungen der neuen Trinkwasserverordnung", verkündete Laborleiterin Helga Groeneweg. Das schließe unter anderem ein, dass die Bereiche Wasserproduktion und - kontrolle streng voneinander getrennt seien. So soll unter anderem unterbunden werden, dass externe Laborkunden benachteiligt werden oder die eigenen Wasserverkäufer von der hauseigenen Qualitätspolizei einen unbotmäßigen Heimvorteil gewährt bekommen.

" Die Überreichung der Akkreditierungsurkunde ist für uns jetzt kein Grund, uns zurückzulehnen", sagte die Laborleiterin. Die Arbeitsabläufe und Wasseranalysen werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen oder unangemeldet überprüft. In fünf Jahren müssen die Wasserkontrolleure die Akkreditierung auffrischen. Groeneweg: " So bleibt für uns der Ansporn, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und vor allem auch künftig einwandfreies TYinkwasser in Osnabrück zu gewährleisten."
Autor:
swa


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