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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kleiner Bachbewohner kommt ganz groß raus
Zwischenüberschrift:
Teil des Nette-Erlebnis-Pfades: Verein für Jugendhilfe baut eine Köcherfliegenlarve nach
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. " Die lebt im Fluss", sagt der sechsjährige Silas. " Voll viele davon haben wir mit einem Sieb herausgefischt", ergänzt der siebenjährige Anton. Das Dingsda, das beide beschreiben, ist mit drei Zentimeter Größe eigentlich eher unscheinbar: die Köcherfliegenlarve. Gemeinsam mit dem Osnabrücker Künstler Jürgen Hüpel haben rund zehn Kinder den Bachbewohner in 100-facher Vergrößerung nachgebaut.

An den Rückhaltebecken für Regenwasser zwischen dem Nettebad und dem Lernort Nackte Mühle steht die drei Meter große Skulptur. Sie ist Teil des Nette-Erlebnis-Pfades, ein Projekt des Vereins für Jugendhilfe. " Unser Ziel ist es, Verständnis und Wertschätzung für das Thema Wasser mit seinen vielen Facetten aufzubauen", sagt Urthe Bohnert, die Geschäftsführerin des Vereins. " Wir wollen die Besucher dafür sensibilisieren. mit offenen Augen durch die Natur zu gehen." Vier Stationen hat der Pfad insgesamt.

Und damit die Spaziergänger keine Lupe brauchen, um die Köcherfliegen zu entdecken, bauen Silas, Jessica, Anton und die anderen Kinder das Insekt nach. Zwei Betonrohre bilden den Köcher, sozusagen die Wohnröhre des Bachbewohners. " Er wird mit Draht ummantelt und mit einer Schicht Beton überzogen", erklärt Jürgen Hüpel.

Jessica freut sich: " Nun dürfen wir matschen." Auf die Betonschicht kommen dann Steine und Holz, denn je nach Art der Köcherfllegen bauen die Insekten ihr Zuhause entweder aus dem einen oder dem anderen. Aus Metall und von daher wetterfest sind Kopf und Körper des nachgebauten Bachbewohners. " Nun sieht man endlich einmal, was sich alles im Bach tummelt", sagt Werner Fricke vom Unterhaltungsverband Obere Hase. Gemeinsam mit dem Künstler hat er beim Bauen kräftig Hand angelegt.

Finanziell unterstützt hat das Projekt der Landschaftsverband Osnabrücker Land (LVO). " Wir schätzen die gute Arbeit des Vereins für Jugendhilfe", lobt die Geschäftsführerin des LVO, Dr. Susanne Tauss. " Insgesamt haben wir bereits acht Projekte gefördert." Mitte April wird der Erlebnispfad eröffnet.
Autor:
lea


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